Häufig gestellte Fragen

In einer geringen Dosis hat CBD praktisch keine Nebenwirkungen. Akute Beeinträchtigungen des Wohlbefindens durch Erbrechen, Durchfall oder Schläfrigkeit traten in CBD-Studien erst ab einer Dosis von 6000mg Cannabidiol auf. Darüber hinaus beeinflusst CBD jedoch, wie Medikamente von der Leber verstoffwechselt werden. Wer regelmäßig verschreibungspflichtige Präparate einnimmt, sollte mit seinem Hausarzt besprechen, ob sie sich mit CBD als Nahrungsergänzungsmittel vertragen. Schwangere und Stillende sollten eine Einnahme von CBD ebenfalls mit einem Facharzt diskutieren, da es eventuell Einfluss auf die hormonellen Prozesse in der Schwangerschaft nehmen kann.

Nein. Da CBD keine Rauschzustände auslöst, werden Nutzer weder psychisch noch körperlich abhängig.

Theoretisch ist CBD nach der Einnahme von CBD Produkten im Blut nachweisbar. Allerdings wird bei einem Drogentest nicht auf CBD getestet, da es keine psychoaktiven Wirkungen besitzt und daher kein Rauschmittel ist. Die gängigen Drogentests suchen stattdessen nach dem Cannabis-Inhaltsstoff THC, das laut Betäubungsmittelgesetz als nicht verkehrsfähige Substanz gilt.

CBD kann im Urin von Nutzern festgestellt werden, wenn man danach sucht. Gängige Drogentests reagieren allerdings nicht auf CBD, sondern nur auf den psychoaktiven Cannabis-Inhaltsstoff THC. In frei verkäuflichen CBD Produkten darf THC nur in einer Minimalmenge von unter 0,2 % enthalten sein.

Wie lange CBD im Körper verbleibt, hängt von Dosis und Gewicht des Nutzers ab. Bei geringen Mengen von CBD als Nahrungsergänzungsmittel erwartet man eine Wirkdauer von 3 bis 4 Stunden. In Studien, in denen die Probanden über mehrere Tage bis zu 700mg CBD erhielten, stellten die Forscher eine Halbwertszeit von 2 bis 5 Tagen fest.

Nachdem CBD oral aufgenommen wurde, geht es schnell in den Blutkreislauf über. Etwa 4 bis 5 Stunden nach der Einnahme erreicht der Cannabidiol-Wert im Blut sein Maximum. In wissenschaftlichen Versuchen betrug die Halbwertszeit von CBD etwa 10 bis 17 Stunden. Nach diesem Zeitraum war im Blut der Probanden nur noch die Hälfte der maximalen Cannabidiol-Konzentration messbar. Um das CBD bei den Teilnehmern nicht mehr nachweisen zu können, mussten die Wissenschaftler 60 Stunden abwarten. Aus den Versuchen weiß man außerdem, dass fetthaltige Lebensmittel die CBD-Konzentration im Blut erhöhen können. Der Abbau von CBD geschieht hingegen unabhängig von der Ernährung.

Unter Hanföl versteht man in der Regel das Pflanzenöl, das aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird. Es ist reich an ungesättigten Fettsäuren, enthält allerdings die sekundären Pflanzenstoffe von Cannabis – Cannabinoide, Terpene und Flavonoide – nur in geringsten Spuren. CBD Öl hingegen bezeichnet einen Cannabis-Extrakt aus Blättern und Blüten, der in einem Pflanzenöl gelöst wurde. Hier nutzen die Hersteller zum Beispiel Hanföl, Olivenöl oder MCT Öl. Der enthaltene Nutzhanf-Extrakt steuert im Produkt sämtliche wertvolle Pflanzensubstanzen bei: Neben CBD enthält er auch andere Cannabinoide, ätherische Öle und Flavonoide.

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Nein. Denn CBD wird aus den Blüten und Blättern der Cannabispflanze gewonnen – Hanföl aus deren Samen. In Hanföl kommen daher die Cannabinoide der Pflanze nur in geringen Spuren vor; sein Hauptbestandteil ist pflanzliches Fett. Im Handel existiert aber CBD Öl, das auf der Basis von Hanföl hergestellt wird. In diesem Fall wird ein CBD-haltiger Pflanzenextrakt in Hanföl gelöst.

CBD bewies in mehreren Studien eine entspannende Wirkung. Dies schließt das Senken des Blutdrucks und der Herzfrequenz mit ein. Zudem erlebten die Probanden weniger Angst- und Stressgefühle. Nimmt man CBD als Nahrungsergänzungsmittel in begrenzten Dosen ein, ist allerdings nicht zu erwarten, dass es den Blutdruck so weit erniedrigt, dass Schwindel oder Übelkeit auftreten. Derartige Effekte erlebten Teilnehmer in Versuchen erst ab einer Dosis von etwa 6000mg CBD.

Im Gegenteil. CBD scheint sogar zu helfen, wenn Menschen unter dem Einfluss von THC Psychose-artige Zustände erleiden. Dieses Resultat konnten Wissenschaftler an ehemaligen Cannabis-Konsumenten beobachten. Auch bei Patienten mit Schizophrenie konnte CBD im Experiment den Spiegel der körpereigenen Cannabinoide so beeinflussen, dass es Psychosen vorbeugte.

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Im Gegensatz zu THC ist CBD nicht psychoaktiv. Cannabidiol scheint sogar einen antipsychotischen Effekt auszuüben: Im Experiment linderte es Ängste und psychoseartige Zustände, die bei den Teilnehmern durch hohe Dosen THC provoziert worden waren.

Für eine Steigerung des Wohlbefindens solltest du CBD als Nahrungsergänzungsmittel idealerweise regelmäßig einnehmen. Für Anfänger sind niedrig dosierte CBD Öle geeignet, die 2 bis 3-mal pro Tag in einer Dosis von 2-3 Tropfen eingenommen werden. Nachdem du die Wirkung etwa 14 tage beobachtet hast, kannst du die Dosis nach deinen individuellen Bedürfnissen anpassen.

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Innerhalb der frei verkäuflichen Produkte, die CBD als Nahrungsergänzungsmittel enthalten, ist eine Überdosierung praktisch unmöglich. Im Experiment erhielten Probanden eine Einzeldosis, die etwa 6 (!) Flaschen frei verkäuflichen CBD Öls entspricht, und erlebten Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall und Schläfrigkeit. Wer sich an die Dosierempfehlungen der Hersteller hält, sollte keinerlei Nebenwirkungen erleben.

CBD Produkte, die einen Maximalgehalt von 0,2 Prozent THC enthalten, sind in Deutschland frei verkäuflich. Der enthaltene Hanf muss dabei aus EU-zertifiziertem Anbau stammen und für den Endkunden stark verarbeitet worden sein, z.B. zu CBD Öl oder CBD Cremes. Der Handel mit CBD Blüten – selbst, wenn ihr THC-Gehalt unter 0,2 Prozent liegt – ist in Deutschland aktuell nicht gestattet, da er dem Betäubungsmittelgesetz (§1, Abs. 1, Anlage I) widerspricht.

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Theoretisch können Ärzte in Deutschland CBD verschreiben – immerhin hat Cannabidiol in der Behandlung von Epilepsie den Status eines Orphan-Medikaments. In der Praxis bietet der deutsche Arzneimittelmarkt jedoch aktuell kein Präparat, dass CBD ohne THC enthält. Gängige Cannabis-Medikamente wie das Mundspray Sativex weisen neben Cannabidiol einen gewissen THC-Gehalt auf.

Als erstes Unternehmen hat die US-Pharmafirma GW Pharmaceutical im Jahre 2018 bei der EU den Antrag gestellt, ein Medikament mit 100mg CBD als Einzelwirkstoff zuzulassen. Wann darüber entschieden wird, ist bislang nicht bekannt. Aktuell besteht für Nutzer in Deutschland daher nur die Möglichkeit, CBD als Nahrungsergänzungsmittel verschreibungsfrei zu kaufen.

CBD kann im Falle bestimmter Krankheiten wie Epilepsie als Medikament verschrieben werden. Wird es in Form von Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika angeboten, ist es dagegen frei verkäuflich. Die Bedingung ist hier, dass ein Produkt nur einen maximalen Gehalt von 0,2 Prozent THC enthält und der verarbeitete Hanf aus EU-zertifiziertem Anbau stammt.

Cannabidiol ist – wie auch sämtliche anderen Cannabinoide – ein liphophiles Molekül. Das bedeutet, dass es sich in Fett gut verteilen lässt, in Wasser hingegen nicht. Aus diesem Grund enthalten die CBD Öle im Handel zumeist Hanföl oder MCT Öl als Lösungsmedium. Will man CBD dagegen mit wässrigen Substanzen vermischen, muss man Liposomen hinzufügen, die Wasser und CBD in eine homogene Lösung verwandeln.

CBD Liquid gehört zur Gruppe der E-Liquids, die in E-Zigaretten verdampft und inhaliert werden. Die dickflüssigen Substanzen bestehen in der Regel aus Propylenglycol, Glycerin, Wasser und Lebensmittelaromen. Diese Mischung ist lebensmittelecht, geruchs- und farblos und kann ohne gesundheitliche Bedenken erhitzt, verdampft und eingeatmet werden. Immerhin wird Propylenglycol unter dem Namen E 1520 gern als Lebensmittelzusatzstoff genutzt. Glycerin ist unter der Zusatzstoffnummer E 422 bekannt als Feuchthaltemittel in Kosmetikprodukten.

Liquids, denen Cannabidiol zugesetzt wurde, werden im Handel als CBD Liquids angeboten. Dabei sind entweder ein CBD Vollspektrum Extrakt oder CBD Kristalle enthalten. CBD Liquids sind in der Regel nikotinfrei, da die Nutzer Wert auf die uneingeschränkten gesundheitlichen Vorteile des Cannabidiol legen.

CBD Liquid wird innerhalb einer E-Zigarette erhitzt und verdampft, sodass der Nutzer den cannabidiolhaltigen Dampf inhalieren kann. Damit ist die Aufnahme von CBD in den Organismus garantiert: Wissenschaftliche Studienergebnisse legen sogar nahe, dass der Konsum von CBD über E-Zigaretten in seiner Effektivität mit dem oralen Konsum vergleichbar ist. Der Grund ist, dass der durch CBD Liquid erzeugte Dampf in Kontakt mit der Mundschleimhaut des Anwenders kommt, die dem Cannabidiol einen direkten Übergang in die Blutbahn ermöglicht. CBD Öl, das unter die Zunge geträufelt wird, profitiert vom selben Mechanismus.

Auch die Wirkung von CBD Liquid ist demnach mit CBD Öl vergleichbar. Welche gesundheitlichen Vorteile CBD für den Menschen hat, wird aktuell in wissenschaftlichen Studien untersucht. Sowohl CBD Öl als auch CBD Liquid werden als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und dürfen daher nicht unter der Angabe von Heilversprechen gehandelt werden.

Theoretisch ja, denn das Erwärmen und Inhalieren von CBD stellt eine effektive Aufnahme in den menschlichen Organismus dar. Sowohl durch den Kontakt mit der Mundschleimhaut als auch durch die Atemwege gelangt CBD in den Blutkreislauf.

Wer CBD allerdings im Vaporizer verdampfen will, muss darauf achten, Gerät und CBD Produkt aufeinander abzustimmen. Da CBD Extrakte und Öle in der Regel flüssig sind, können sie nur in Geräten mit speziellen Ein- oder Aufsätzen für Flüssigkeiten genutzt werden. Für eine E-Zigarette werden wiederum spezielle Liquids angeboten, die neben Propylenglycol, Glycerin, Wasser und Lebensmittelaromen auch Cannabidiol enthalten.

CBD Hash ist eine Haschisch-Variante, die aus THC-armem Nutzhanf gewonnen wird. Dazu sammelt man den Staub, der sich auf bestimmten Teilen der Cannabispflanze bildet. Weibliche Blüten und Blätter sind besonders reich am sogenannten „Kief“, dass den Hauptanteil der Cannabinoide und Terpene besitzt. Die pudrige Substanz wird schließlich durch Pressen zu wachsartigem Hasch verarbeitet.

Bei CBD Hash können die Produzenten eine Cannabidiol-Konzentration zwischen 15 bis 20 Prozent erreichen. Der THC-Gehalt sollte bei unter 0,2 Prozent liegen. Obwohl CBD Hash, das diesen Grenzwert einhält, nicht psychoaktiv wirkt, bewegt sich der Handel damit in einer gesetzlichen Grauzone.

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Bei CBD Hanftee handelt es sich um getrocknete und zerkleinerte Nutzhanf-Blüten. Obgleich viele Online-Shops derartige Produkte anbieten, bewegen sich Händler hier in einer gesetzlichen Grauzone. Denn laut Betäubungsmittelgesetz (§ 1, Absatz 1, Anlage 1) dürfen unverarbeitete Pflanzenteile von Nutzhanf nur zu wissenschaftlichen oder gewerblichen Zwecken abgegeben werden. Der THC-Gehalt von unter 0,2 Prozent ist unerheblich, da ein Missbrauch nicht ausgeschlossen ist. Theoretisch könnte sich ein Anwender nämlich aus großen Mengen Nutzhanfblüten das psychoaktive THC extrahieren. An Privatpersonen dürfen daher ausschließlich Hanfprodukte verkauft werden, die bereits verarbeitet sind, z.B. Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetika mit CBD.

Für Privatpersonen ist der Anbau von CBD-reichem Nutzhanf in Deutschland nicht legal. Dies gilt unabhängig davon, wie hoch der THC-Gehalt einer Pflanze ist. Falls jemand dennoch Nutzhanf-Pflanzen in seinem privaten Garten zieht, begeht er einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Landwirtschaftliche Unternehmen, deren Fläche eine festgelegte Mindestgröße erreicht oder übertrifft, dürfen sich für den Nutzhanf-Anbau registrieren lassen. Forstwirtschafts- oder Gartenbaubetrieben ist dies hingegen nicht möglich. Angebaut werden dürften hierzulande ausschließlich EU-zertifizierte Cannabis-Sorten; wobei es jedoch nicht gestattet ist, die selbst erzeugten Samen wieder auszusäen. Durch genetische Rückentwicklung könnte in diesen Fällen der THC-Gehalt der folgenden Pflanzengenerationen wieder steigen.