CBD Öl richtig dosieren

Eine personenbezogene Dosierung zu beschreiben ist bei CBD nicht immer direkt möglich, da jeder Körper unterschiedlich auf den Extrakt der Hanfpflanze anspricht. Im Folgenden stellen wir dir jedoch einmal drei verschiedene Dosierungsarten vor, welche dir als kleiner Leitfaden zur Findung der für dich passenden Dosierung dienen kann. 

Niedrige Dosierung von CBD Öl
Eine geringe Dosierung beschreibt die Einnahme von bis zu 20mg CBD Extrakt über den Tag verteilt. Diese Dosierung wird als ideale Menge zur allgemeinen Vorbeugung und bei kleineren Leiden beschrieben. Um diese Dosierung abzudecken reichen bereits CBD Öle mit niedrigeren CBD-Gehalten, wie zum Beispiel unsere 5% CBD Öl Tropfen.

Mittlere bzw. Standard CBD Öl Dosierung
Die meistverbreitete Dosierung bei CBD Ölen beschreibt eine Menge von 20mg bis 100mg CBD-Extrakt über den Tag hinweg. Wie hier bereits wieder zu erkennen ist, gibt es keine feste Faustformel, welche eine optimale bzw. allgemeine Dosierung darlegt. Je nach Körpergewicht, der Empfindung der Beschwerden, oder dem Grad des Unwohlsein, sollte die Dosierung in diesem Rahmen personenbezogen ausprobiert werden, bis sich der gewünschte Effekt eingestellt hat. Wichtig ist hierbei zudem, dass die Wirkung des CBD Öls nicht unmittelbar eintritt, sondern sich über die Zeit hinweg aufbaut. Für die Standard Dosierung empfehlen wir dir daher unser 10% CBD Öl. 

CBD Öl in hoher Dosierung
Wird CBD Öl in einer Dosierung von über 100mg pro Tag eingenommen, wird von einer hohen Dosierung gesprochen. Diese Dosierungen werden jedoch meist nur bei akuten Beschwerden oder bei therapeutischen Anwendungen verwendet. Beispielsweise bei der Behandlung von Epilepsie. Benötigst du eine solche Dosierung, oder möchtest diese für dich ausprobieren, empfehlen wir dir hierfür unser praktisches 15% CBD Spray. 

Five Bloom CBD Gehalte und Dosierungen im Überblick
Damit Du es leichter hast dich für ein geeignetes Produkt zu entscheiden, haben wir dir die Dosierungen bzw. CBD-Gehalte hier nochmals übersichtlich aufgelistet: 

5% CBD Öl (500mg CBD Extrakt) | Inhalt ca. 250 Tropfen = 2mg/Tropfen

10% CBD Öl (1000mg CBD Extrakt) | Inhalt ca. 250 Tropfen = 4mg/Tropfen

15% CBD Öl (1500mg CBD Extrakt) | Inhalt ca. 250 Tropfen = 6mg/Tropfen

15% CBD Spray (1500mg CBD Extrakt) | Inhalt ca. 60 Sprühstöße = 25mg/Sprühstoß

Aufgrund der rechtlichen Situation in Deutschland solltest du aktuell darauf verzichten, CBD in Form von Nutzhanfblüten zu konsumieren, da diese zum Beispiel dem illegalen Cannabis sehr ähnlich sind und es hierzu noch keine richtige Rechtslage gibt! Die verschiedenen Produkte mit Cannabidiol sind dagegen frei verkäuflich und lassen sich exakter dosieren, haben meist eine bessere Wirkung und beheben Beschwerden ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Vereinfacht gesagt, existieren bei CBD-Präparaten 2 Gruppen:

▪️einige Produkte enthalten Cannabidiol als reinen, kristallinen Stoff

▪️andere basieren auf einem Extrakt sämtlicher Cannabinoide (außer THC) und Terpene aus Nutzhanf

Wie gewinnt man CBD-Extrakte?

Um einen CBD-Hanf-Extrakt zu gewinnen, löst man die Inhaltsstoffe mithilfe von Kohlendioxid aus der Pflanze um eine ideale Dosierung und Wirkung sicherstellen zu können. Dies geschieht in einem Druckbehälter, der das Gas zunächst verdichtet. Verringert sich der Druck anschließend, gibt das CO2 die gelösten Pflanzenstoffe als Extrakt frei. Da keine hohen Temperaturen zum Einsatz kommen, gilt die CO2-Extraktion als besonders schonend für die Inhaltsstoffe.

Die jeweiligen Hersteller bringen den Extrakt auf eine standardisierte CBD Dosis, indem sie diese mit Trägersubstanzen mischen. Da CBD ein fettliebendes (lipophiles) Molekül ohne Nebenwirkungen ist, eignen sich Öle für diesen Zweck besonders gut. Das im Handel erhältliche CBD Spray basiert auf Hanfextrakt plus Speiseöl. Viele Herstellen nehmen z.B. auch Olivenöl, MCT-Öl oder Kürbiskernöl. Mithilfe von Liposomen lässt sich CBD-Extrakt auch in eine wässrige Lösung bringen.

Darüber hinaus werde zahlreiche Produkte mit CBD-Zusatz angeboten, wie zum Beispiel CBD-Schokolade, CBD-Kaugummi, CBD Balsam und -Cremes. Für Anfänger eignen sich Formen, die eine richtige bzw. einfache Dosierung zulassen. Somit sorgt das Dosieren für eine Reduktion von Beschwerden wie z.B. Schmerzen und wirkt durch die positiven Eigenschaften ähnlich anderer Scherzmittel.

Ist CBD-Öl dasselbe wie Hanföl?

Hier entsteht beim Laien häufig Verwirrung: CBD-Öl ist die Produktbezeichnung für einen mit Öl gemischten CBD-Hanf-Extrakt. Hanföl hingegen meint das fette Speiseöl, das aus Hanfsamen gewonnen wird. Es enthält naturgemäß Cannabinoide nur in Spuren; dagegen punktet es ernährungsphysiologisch mit einem hohen Gehalt an pflanzlichen Omega-3- und Omega-9-Fettsäuren. Schließlich gibt es noch das ätherische Hanföl, das ein aus Blüten und Blättern destilliertes Konzentrat der Hanf-Terpene und einiger Cannabinoide ist.

Wann ich CBD gegen meine Schmerzen oder Beschwerden nicht nehmen sollte!

In Studienergebnisse ist mehrfach zu finden, dass CBD nehmen eine sichere und nebenwirkungsarme Substanz ist. Dennoch sollten spezielle Gruppen von Menschen die Einnahme zunächst mit dem Hausarzt abklären:

Wer regelmäßig Medikamente z.B. gegen Schmerzen einnimmt, muss Wechselwirkungen vorab mit dem behandelnden Mediziner besprechen. CBD beeinflusst die Wirksamkeit bestimmter Leberenzyme, die für die Aufnahme von Wirkstoffen in unseren Organismus sorgen. In der Konsequenz kann es die Wirkung einiger Präparate verstärken oder umkehren. Beeinträchtigt werden zum Beispiel das Beruhigungsmittel Diazepam (Valium) oder Magensäureblocker wie Omeprazol.

Paare, die einen Kinderwunsch hegen, sollten eventuell zeitweise auf CBD Produkte verzichten. Zwar existieren keine Untersuchungen, die negative Wirkungen auf den wachsenden Fötus zeigen, jedoch senkte CBD in Tierversuchen die Fruchtbarkeit männlicher Mäuse um 20 Prozent. Da sich das Tiermodell nicht direkt auf den Menschen übertragen lässt, empfehlen wir Dir ein Gespräch mit Urologen bzw. Gynäkologen, um Risiken und Nutzen abzuschätzen. 

Kann CBD überdosiert werden?

Nutzt du frei verkäufliche CBD Produkte in der empfohlenen Dosis oder Menge, ist eine Überdosierung praktisch unmöglich – selbst wenn jemand versehentlich ein vollständiges Fläschchen CBD-Extrakt (500-1000mg CBD) in einem Zug leeren würde, wirkt die Einnahme des Extrakts aus der Cannabis Pflanze auf rein natürliche Weise. In Versuchen zur Verträglichkeit verabreichten Forscher den freiwilligen Probanden weit höhere Einzeldosen von bis zu 6 Gramm Cannabidiol. Dabei traten keine schwerwiegenden Schäden ein; einige Teilnehmer klagten lediglich über milde Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Schläfrigkeit und Kopfschmerzen.

Selbst kleinen Kindern verordneten Mediziner in Studien zur Wirkung von CBD auf Epilepsie Dosen von 20mg pro Kilogramm Körpergewicht. Auf einen 75 kg schweren Erwachsenen hochgerechnet, ergäbe das eine Tagesdosis von 1500mg. Zum Vergleich: Die meisten CBD Produkte enthalten Tagesmengen von maximal 50mg CBD. Weitere Infos zum Thema CBD Öl Dosierung findest du zudem unter diesem Link hier.

Wirken geringe Dosen CBD überhaupt?

Ab einer bestimmten Menge wirkt die Einnahme von geringeren Dosen CBD sogar stärker als höhere. Zumindest legen Tierversuche nahe, dass die Wirkung einer geringeren Dosis von CBD eher glockenförmig verläuft als linear. Das bedeutet: Mehr Wirkstoff bringt ab einem bestimmten Punkt kein Plus an Wirkungen, sondern vermindert den erwünschten Effekt. In eine Studie konnte man z.B. Wirkungen finden, in der CBD den Probanden half, eine negative Konditionierung aufzulösen und Stressreaktionen in bedrohlichen Situationen zu verhindern, arbeitete etwa lediglich mit 32mg CBD als Einzeldosis. Weitere Informationen über die Einnahme von CBD, sowie über die Haltbarkeit findest du unter diesem Link: https://fivebloom.de/blogs/cbd-news/einnahme-und-haltbarkeit-von-cbd-oel?