20% CBD Öl – welche Vorteile hat hochkonzentriertes Cannabidiol?

August 14, 2019

Person hält eine Pipettenflasche mit CBD Öl in den Händen

Bei hochkonzentriertem Cannabidiol Öl profitieren erfahrende Anwender

CBD Öl mit 20 Prozent Cannabidiol zählt auf dem deutschen Markt zu den Nahrungsergänzungsmittel mit der höchsten CBD-Konzentration. Hier liegt die Frage nahe, für welche Anwender sich der maximale CBD-Gehalt besonders gut eignet. Sind mehr Prozent Cannabidiol im Produkt in jedem Fall besser, oder hängt dies vom angestrebten Zweck ab? Im Folgenden erklären wir dir, wie sich 20% Cannabidiol Öl zusammensetzt, wie es dein Wohlbefinden steigern kann und welche Nutzer am meisten profitieren:

Wie setzt ich 20-prozentiges CBD Öl zusammen?

Basis eines jeden CBD Öl ist ein Extrakt, der aus Nutzhanf gewonnen wird. Diese Cannabis-Sorte liefert besonders hohe Mengen CBD und enthält gleichzeitig weniger als 0,2 Prozent des psychoaktiven Stoffes THC. Infolgedessen sind auf Nutzhanf basierende Produkte frei verkäuflich und stehen nicht mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt. Da der Cannabisextrakt nicht nur CBD, sondern auch weitere Cannabinoide, Flavonoide und Terpene in sich vereint, bezeichnen Experten ihn als „Vollspektrum Extrakt“. Heutzutage vermutet die Wissenschaft, dass sich die verschiedenen Inhaltsstoffen positiv in ihrer Wirkung beeinflussen – im Fachjargon nennt man dieses Phänomen Entourage Effekt.[1]

Vom Hanfextrakt zum 20% Cannabidiol Öl braucht es anschließend einige Bearbeitungsschritte: Die CBD-Konzentration im Extrakt ist zunächst zu hoch für eine anwenderfreundliche Dosierungsart. Deshalb mischen die Hersteller ihn mit Pflanzenöl oder MCT Öl zu CBD Öl. Auf diese Weise erreicht man eine definierte Konzentration von Cannabidiol – in diesem Fall 20 Prozent – und schafft ein Produkt, das Anwender per Pipette exakt nach ihren Bedürfnissen dosieren können.

Welche positiven Effekte hat CBD?

CBD als Nahrungsergänzungsmittel ist aktuell wortwörtlich „in aller Munde“. Nicht nur, dass die Wissenschaft Cannabidiol intensiv als potenziellen Wirkstoff erforscht – auch in analogen und digitalen Medien berichten Anwender gern über die Vorteile für ihr persönliches Wohlbefinden. Da 20% CBD Öl aufgrund der europäischen Health Claims Verordnung nicht mit gesundheitsbezogenen Aussagen beworben werden darf, bleibt dem Anwender nur der Blick in die aktuelle Forschungsliteratur.

Doch welche Effekte von CBD sind bislang in Studien beobachtet worden?

  • Fördert CBD die Entspannung? Viele Menschen leiden unter Stress, Prüfungsangst oder Lampenfieber. Was in Studium und Beruf besonders von Nachteil ist, könnte durch CBD positiv beeinflusst werden. Zumindest suggerieren dies Versuche, in denen Menschen, die an einer Sozialphobie litten, unter Einfluss von CBD bei Reden vor Publikum weniger Ängste verspürten.[2]

 

  • Hilft Cannabidiol bei Epilepsie? Hier besitzt CBD den Status eines „Orphan Medikaments“. Studien legen nahe, dass es besonders bei seltenen Formen der Epilepsie wie dem Lennox-Gastaut-Syndrom und dem Dravet-Syndrom die Anzahl der Anfälle vermindern könnte.[3]

 

  • Lindert CBD Schmerzen? Aktuell werden in klinischen Versuchen Präparate mit CBD und THC zur Schmerztherapie eingesetzt. Die vorliegenden Studien lassen daher hoffen, dass CBD insbesondere für Patienten mit Polyneuropathie [4] und Spannungskopfschmerzen [5] ein Alternatives Therapeutikum bieten könnte. Ferner führen Wissenschaftler die Beschwerden, die im Rahmen von Migräne, Fibromyalgie und Reizdarmsyndrom auftreten, auf einen Endocannabinoidmangel zurück. Die Autoren einer in 2016 veröffentlichten Studie äußern deshalb die Hoffnung, dass Cannabidiol hier in der Behandlung helfen könnte.[6]

 

  • Wirkt CBD gegen Entzündungen? CBD wirkt entzündungshemmend, indem es über die Rezeptoren CB1 und CB2 die Immunreaktion des Körpers moduliert. Forscher leiten aus Tierversuchen Perspektiven in der Behandlung rheumatischer Krankheiten und entzündlicher Hautkrankheiten ab.[7]

Wann ist eine höhere Dosierung von Vorteil?

Ein 20-prozentiges CBD Öl enthält viermal mehr Cannabidiol in einem Tropfen als die 5-prozentige Variante. Warum also nicht einfach viermal so viele Tropfen vom niedrigdosierten Öl einnehmen, um dieselbe Menge zu erreichen? Für erfahrene Anwender ist das eine Frage des Komforts. Schon wenige Tropfen eines 20% CBD Öls unter die Zunge appliziert geben ihre Inhaltsstoffe schnell in den Organismus ab und zeigen die gewünschten Effekte innerhalb von 30 Minuten. Auch zwischendurch und unterwegs kann ein 20-prozentiges Öl Vorteile haben, da häufig nur ein einziger Tropfen genügt, um die Entspannung zu fördern und das Wohlbefinden zu steigern. Auf diese Weise ist ein hochkonzentriertes Cannabidiol Öl auch besonders ergiebig.

Für Einsteiger bieten sich dennoch eher 5% oder 10% CBD Öle an. Hier kann der Nutzer feiner dosieren und die Effekte über einen längeren Zeitraum beobachten.

Kann man 20% CBD Öl überdosieren?

Selbst bei Cannabidiol Öl mit 20% oder 25% brauchen Anwender keine Angst vor einer Überdosierung zu haben. In wissenschaftlichen Versuchen verabreichten Forscher ihren Probanden teilweise Einzelmengen von bis zu 6 Gramm Cannabidiol. Das entspricht insgesamt 3 Flaschen 20% CBD Öl! Abgesehen von leichten Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit und Müdigkeit, hatte die Überdosis allerdings keine schädlichen Auswirkungen.[8]

Bei jedem CBD-Produkt als Nahrungsergänzungsmittel solltest du dich allerdings zunächst an die Dosierungsempfehlung des Herstellers halten. Wenn du die Effekte auf deinen Körper kennengelernt hast, spricht nichts dagegen, die Menge tropfenweise zu steigern.