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Vegetatives Nervensystem - Hat CBD Einfluss auf unsere Nerven?

Mai 28, 2020

Vegetatives nervensystem beruhigen


Inhaltsverzeichnis:
CBD zur Beruhigung des vegetativem Nervensystem
Welche Verbindung besteht zwischen CBD und vegetativen Nervensystemen?
CBD als Schutz des vegetativen Nervensystems?
Kann CBD die Anregung neuer Nervenzellen anregen?
CBD zur Stärkung schwacher Nerven?

Kann CBD unser vegetatives Nervensystem beruhigen?

In Laborversuchen konnte CBD Nervenzellen im zentralen Nervensystem (zns) vor Schäden schützen – Forscher sehen in diesem Zusammenhang Perspektiven für Patienten mit Blutdruck, Herz-Kreislauf oder Verdauungsproblemen.

Parkinson, Alzheimer, Fibromyalgie – all diese Krankheiten entstehen aufgrund von Schädigungen der Zellen im Gehirn bzw. im zentralen Nervensystems (zns). Wie wir unsere Nerven gesund erhalten, was sie regeneriert und schützt, ist daher Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Aktuelle Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass CBD Öl bzw. CBD im Allgemeinen einen positiven Einfluss auf unser Nervenkostüm, unsere Ganglien und unser Gehirn haben könnte.

Diese Krankheitsbilder sind durch einen schrittweisen Verlust von Nervenzellen des zentralen Nervensystems gekennzeichnet. Häufige neurodegenerative Krankheiten sind etwa Alzheimer, Parkinson und Chorea Huntington. Bei ihnen führt der zunehmende Verlust von Neuronen sowohl zu physischen als auch zu psychischen Symptomen: Gedächtnisstörungen, Sprachstörungen, Orientierungsverlust, motorische Einschränkungen, Muskelzittern, Schlafstörungen und Depressionen. Als Ursachen identifizierten Mediziner bislang unter anderem die fehlerhafte Faltung und Verklumpung von Eiweißstoffen, übermäßigen oxidativen Stress sowie Entzündungsreaktionen im Bereich der Nervenzellen.

Aufbau und Anatomie des vegetativen Nervensystems

Das vegetative Nervensystem (vns) ist innerhalb des zentralen Nervensystems (zns) hauptsächlich für die inneren Organe, Blutgefäße, die Margen-Darm-Region, die Lunge, die Genitalien inklusive der Harnblase und für das Herz zuständig. Aufgeteilt in Sympathikus und Parasympathikus wird das vegetative Nervensystem, je nach äußerlichen Einflüssen, unterschiedlich angestoßen. Wird durch äußerliche Reize beispielsweise der Sympathikus angesprochen, so stimuliert das Nervensystem gewisse innere Organe oder Bereiche. Wird hingegen der Parasympathikus mit Reizen angesprochen, so sorgt die parasympathische Wirkung zu einer gewissen Hemmung. Demnach kann daraus geschlussfolgert werden, dass sympathische und parasymphatische Rezeptoren in der Anatomie des Nervensystems die entsprechenden Gegenspieler im Körper sind. 

Haben die äußerlichen Reize die zwei im Körper liegenden sympathische bzw. parasympathische Rezeptoren erreicht, werden die Informationen über die vegetative Nervenbahn weiter kommuniziert. Die vegetative Nervenbahn besteht aus zwei unterschiedlichen Nervenzellen. Eine der zwei Nervenzellen befindet sich entweder im Hirnstamm oder im Rückenmark, die andere hingegen im sogenannten Ganglion. Ganglion ist hierbei als eine Art "Nervenzellhaufen" zu verstehen. Damit die Nervenzellen mit inneren Organen oder Körperbereichen kommunizieren können, sind sie durch Nervenfasern (Ganglien) verbunden. Die Ganglien der sympathische Zellbahnen befinden sich an beiden äußeren Seiten des Rückenmarks. Die parasympathische vegetativen Zellbahnen sind hingegen nahe an oder sogar in den Organgen zu finden.

Was wird durch unser körpereigenes vegetatives nervensystem beeinflusst?

Wie bereits einleitend beschrieben, wirken die vegetativen Rezeptoren auf die meisten inneren Organe, wobei die sympathischen und parasympathischen Ganglien vom zentralen Nervensystem (zns) gesteuert werden. Daraus ergeben sich häufig zwei unterschiedliche bzw. gegensätzliche Wirkungen. Beispielsweise bewirkt der Symphatikus, dass unser Blutdruck sich erhöht. Der Parasympathikus hingegen sorgt dafür, dass sich der Blutdruck senkt. Abgeleitet von diesen Erkenntnissen wird ersichtlich, dass die Rezeptoren in einer Art Symbiose auf unseren Körper einwirken und für eine ausgewogene Reaktion auf die unterschiedlichsten Situationen sorgt. 

Daher wird dem vegetativen Nervensystem (vns) nachgesagt, dass es auf folgende Prozesse im menschlichen Körper regulierend einwirkt: 

  • Verdauungsprozess 
  • Sexuelle Wahrnehmung 
  • Verstoffwechselung
  • Elektrolythaushalt
  • Blutdruckfrequenz
  • Herzschlag 
  • Bildung von Schweiß und Speichel 
  • Atemfrequenz

In diesem Blog Artikel findest Du weitere Informationen wie sich CBD auf den Magen oder Darm auswirken kann: https://fivebloom.de/blogs/cbd-news/hilft-cbd-magen-und-darm

Vegetative Nervensysteme und CBD - Welche Verbindungen ergeben sich hierbei?

CB1-Rezeptoren bilden eine der Andockstellen für den Sympathikus, Parasympathikus und Cannabinoide in unserem Körper. Ihr Hauptvorkommen liegt in den Nervenzellen. Geballt finden sie sich vor allem im Kleinhirn und dem sogenannten Hippocampus, der insbesondere für das Gedächtnis von Bedeutung ist.

Dass das Endocannabinoidsystem bei der Entwicklung von Nervenkrankheiten eine entscheidende Rolle spielt, entdeckten Wissenschaftler aus Dublin bei der Autopsie von Alzheimerpatienten. Die Gehirne der Erkrankten zeigten Veränderungen in den CB1- und CB2-Rezeptoren sowie in den Hauptimmunzellen des zentralen Nervensystems. Eine Einflussnahme auf das Endocannabinoidsystem durch die Einnahme von Cannabinoiden könnte laut den Autoren der Studie in den Verlauf von neurologischen Erkrankungen eingreifen.

Kann CBD das vegetative Nerven-system schützen?

Beta-Amyloid ist ein Eiweißstoff, der gehäuft in den Ablagerungen (Plaques) im Gehirn von Alzheimerpatienten gefunden wird. Es fördert die Entstehung von freien Radikalen und gilt daher als toxisch für die Nervenzellen. Forscher vermuten, dass Cannabinoide durch einen antioxidativen Effekt diesem Prozess entgegenwirken könnten. Diese These bestätigte sich zunächst in einem Laborversuch, den Wissenschaftler aus Neapel durchführten: Hier hatten vegetative Zellen, die mit Beta-Amyloid konfrontiert wurden, unter der Zugabe von CBD bessere Überlebenschancen als ohne das Cannabinoid.

Kann CBD unser vegetatives Nervensystem anregen neue Nervenzellen zu bilden?

Über die Stimulation Endocannabinoidsystems hinaus kann CBD noch andere Rezeptoren im menschlichen Körperwie zum Beispiel den bereits genannten Sympathikus anregen. Forscher der Universität Rom entdeckten, dass Cannabidiol über die Aktivierung des PPARɣ-Rezeptors die Produktion von freien Radikalen hemmen und die Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus fördern konnte. Insbesondere diese Hirnregion ist bei Alzheimer-Patienten häufig geschädigt.

Bezogen auf den Einsatz von CBD bei neurodegenerativen Erkrankungen fehlen bislang leider belastbare Daten aus placebokontrollierten doppelblinden Studien. Allerdings weisen Tierversuche darauf hin, dass sich die Überprüfung lohnt: Im Tiermodell der Alzheimer Erkrankung demonstrierte CBD mehrfach, dass es schädigende Prozesse an den Nervenzellen bremsen und das Entstehen neuer Zellen anregen konnte.

Eine einzige Studie an menschlichen Patienten mit Parkinson zeigte immerhin, dass CBD ihre Lebensqualität deutlich heben konnte, solange die Betroffenen keine psychiatrischen Begleiterkrankungen hatten.

Kann CBD auch „schwache Nerven“ stärken?

Im übertragenen Sinn spricht man von einem schwachen Nervenkostüm, wenn Menschen schnell in Stress geraten und alltägliche Situationen bei ihnen Ängste auslösen. Auch hier könnte CBD durchaus zum gesteigerten Wohlbefinden beitragen. Der angstlösende Effekt von CBD ist in der medizinischen Forschung weithin bestätigt. Er zeigt sich auch in alltäglichen Situationen: Immerhin konnte CBD bei Versuchen, in denen die Probanden eine öffentliche Rede halten sollten, ihren Stress dabei deutlich reduzieren.

Weitere Informationen, Erklärungen und Grundlagen zur Anatomie des vegetativen Nervensystem, sowie zum Sympathikus und Parasympathikus findest Du in diesem Artikel hier.


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