Hat CBD Öl Nebenwirkungen oder Risiken?

Mai 26, 2020

CBD Nebenwirkungen und Risiken


Inhaltsverzeichnis:
Wissenschaftliche Beobachtungen von Nebenwirkungen von CBD Öl
Welche CBD Produkte haben die meisten Nebenwirkungen oder Risiken?
Welche Maximaldosis kann ich ohne Nebenwirkungen einnehmen?
Welche Nebenwirkungen und Risiken zu berücksichtigen sind
Kann CBD Öl Nebenwirkungen in der Schwangerschaft auslösen?

Welche Nebenwirkungen von CBD Öl wurden wissenschaftlich beobachtet?

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von CBD wurden in wissenschaftlichen Studien und Erfahrungen erfasst – darauf müssen Anwender bei Medikamenten ohne THC oder Cannabis achten:

CBD Öl, CBD Kapseln, CBD Kristalle – das Angebot an CBD Produkte ist vielfältig und zahlreiche Anwender berichten über positive Effekte auf ihr Wohlbefinden. Wie sieht es aber mit möglichen Nebenwirkungen aus? Kommen unerwünschte Begleiterscheinungen oder Wechselwirkungen vor und welche Personen sollten besonders darauf achten?

CBD ist als Mittel zur Therapie von Epilepsie bereits mehrfach erforscht worden. Die Studien, in denen vor allem Kinder und junge Erwachsene teilnahmen, boten darüber hinaus Gelegenheit, auch die möglichen Nebenwirkungen von CBD zu beobachten. Natürlich setzten die Studienleiter ihre jungen Probanden keiner ernsthaften Gefahr aus, doch bei einigen der Probanden traten im Rahmen der Therapie milde bis mäßige Begleiteffekte auf: Sie berichteten von Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Schläfrigkeit und Appetitlosigkeit.

Zum besseren Verständnis muss man wissen, dass in Epilepsie-Studien bereits Kindern und Jugendlichen relativ hohe Dosen von 20mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht werden. Bei einem 50 Kilogramm schweren jungen Menschen entspricht dies 1000mg CBD pro Tag. Würde man dies auf CBD als Nahrungsergänzungsmittel umrechnen, müsste man 1 bis 2 Flaschen CBD Öl täglich konsumieren, um eine entsprechende Menge zu erreichen. Da Anwender im Alltag ihr CBD Öl üblicherweise tropfenweise dosieren, erreichen sie in der Regel nur ein Bruchteil der Dosis, die in Studien Nebenwirkungen erzeugte. Hier bleibt nur die Frage, ob CBD in einer geringen Dosierung ebenfalls positive Wirkungen anstoßen kann. Beantwortet wird sie unter anderem durch eine Studie zu CBD und Stressreduktion: Hier zeigten Wissenschaftler, dass bereits eine Einmaldosis von 32mg CBD Menschen beim Überwinden einer negativen Konditionierung helfen konnte.

Welches Cannabidiol Produkt ruft die meisten Nebenwirkungen hervor?

Meta-Analysen bestätigen, dass Nebenwirkungen in Studien zu CBD tendenziell öfter auftreten, wenn reines CBD verabreicht wird, als wenn CBD-Extrakte eingesetzt werden. Auf der anderen Seite zeigten die Vollspektrum Extrakte die bessere Wirksamkeit. Fachleute schreiben diesen Unterschied dem sogenannten Entourage Effekt zu, der seine Vorteile aus dem Vorhandensein weiterer Cannabinoide, Flavonoide und Terpene im CBD Extrakt zieht.

Wie hoch ist die Maximaldosis von CBD-Öl ohne Risiken?

Innerhalb von überwachten Experimenten erhielten freiwillige Probanden bis zu 6 Gramm Cannabidiol als Einzeldosis. Dies entspricht 6 bis 12 Flaschen eines handelsüblichen CBD Öls. Die Forschungsleiter konnten keine Vergiftungserscheinungen feststellen, registrierten jedoch Verdauungsprobleme wie Übelkeit und Durchfall sowie Benommenheit und Schläfrigkeit als Nebenwirkungen.

Generell werden bei der Einnahme und Wirkung, wie auch bei anderen Medikamenten, drei Dosierungsmengen unterschieden. Je nach Bedarf oder empfingen kann eine geringe Dosis, eine mittlere Dosis oder eine hohe Dosis Cannabidiol eingenommen werden.

Die kleinste Einnahme sieht eine Tagesmenge von 20 mg Cannabidiol vor. Dies entspricht beispielsweise 10 Tropfen unseres 5% CBD Öls (1 Tropfen = 2 mg Cannabidiol). Diese niedrige Dosierung wirkt laut Erfahrungen bei geringen Beschwerden bzw. dient hauptsächlich zur Vorbeugung oder Prävention im Alltag. 

Eine mittlere Einnahme bezieht sich auf eine Tagesmenge von 20 bis 100 mg CBD Extrakt. Durch die Einnahme dieser Menge werden aus Erfahrungen und Studien berichtet, dass CBD Öl ohne THC ebenfalls positiv auf den Blutdruck und bei Schmerzen wirkt. Je nach gewünschter Wirkung empfehlen wir für diese Dosierung entweder 15 Tropfen des 10% CBD Öl (15 Tropfen = 60 mg), oder 15 Tropfen des 15% Öls (15 Tropfen = 90 mg). Alternativ zu unseren Ölen kannst Du auch auf unsere CBD Kapseln zurückgreifen. Die Kapseln haben einen CBD Gehalt von 25 mg CBD / Kapsel. 

Die höchste Dosierung über den Tag hinweg ist die Einnahme von mehr als 100 mg CBD. Die Einnahme einer solchen Menge CBD-Extrakt wird jedoch hauptsächlich bei therapeutischen Behandlungen oder akuten Schmerzen, meist in Verbindung von THC oder Cannabis haltigen Medikamenten eingenommen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Bei einer Behandlung, bei dieser zusätzlich THC oder Cannabis Medikamente eingesetzt werden, können zudem weitere Wechselwirkungen entstehen! Ist eine solche Dosis für dich jedoch nötig empfehlen wir dir unser CBD Spray. Hier kommst Du direkt zum Produkt.

Diese Dosierungen sind das Resultat aus den Erfahrungen sowie einer eigen angestellten Studie bzw. Befragung unserer Kunden und dienen ausschließlich als Leitfaden, um die eigene Dosierung herauszufinden. Diese Angaben ersetzten in keinem Fall eine fachkundige Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Dies gilt besonders bei Wechselwirkungen durch die Einnahme weiterer oder mehrerer Medikamenten.

Weitere Spannende Erfahrungsberichte findest Du übrigens auch in unserem CBD Blog unter diesem Link: https://fivebloom.de/blogs/cbd-news/studien-zu-cbd

Welche Nebenwirkung von Hanftropfen sollten Anwender berücksichtigen?

CBD hat Einfluss und wirkt auf die Leberenzyme. Diese Wechselwirkungen sind jedoch bereits bekannt und nicht besonders ungewöhnlich, denn sie treten beispielsweise auch beim Verzehr von Grapefruits auf. Beachten müssen dies in erster Linie Menschen, die dauerhaft Medikamente einnehmen, die in bestimmter Weise über die Leber verstoffwechselt werden. Diese Präparate oder Medikamente könnten sich durch veränderte Leberenzyme im Wirkverhalten verändern und somit ungewollte Wechselwirkungen verursachen.. Dies kann beispielsweise bei Medikamenten wie dem Beruhigungsmittel Valium oder beim Magensäureblocker Omeprazol der Fall sein. Falls Du regelmäßig Medikamente einnimmst, solltest du daher mit deinem behandelnden Arzt Rücksprache über die Wirkung halten, bevor du CBD Produkte ausprobierst.

Hat CBD Öl Nebenwirkungen in der Schwagerschaft?

Aktuell liegen keinerlei wissenschaftlich fundierte Daten vor, die die Einnahme von CBD in der Schwangerschaft oder beim anschließenden stillen als 100-prozentig sicher klassifizieren würden. Auf der anderen Seite gibt es auch keine Untersuchung zu CBD als Einzelpräparat, die Anlass zur Sorge böte und suggeriert, es würde den Ungeborenen in der Schwangerschaft schaden. Doch gerade in diesem speziellen Fall sollten Frauen lieber übervorsichtig sein und jedes Nahrungsergänzungsmittel meiden, das nicht ausführlich untersucht wurde.

Ein einzelner Tierversuch bzw. eine einzelne Studie, die vor 30 Jahren zu CBD und trächtigen Mäusen unternommen wurde, ergab, dass sich die Spermienproduktion der männlichen Nachkommen um 20 Prozent reduzierte, wenn die Mütter Cannabidiol oder Cannabis erhielten. Für eine Bewertung solltest du allerdings berücksichtigen, dass sich die Beobachtungen in der Studie  nicht ungefiltert auf den Menschen übertragen lassen. Zwischen den Spezies bestehen teilweise deutliche Unterschiede im Endocannabinoidsystem und in der Sensibilität auf bestimmte Mengen an Cannabinoiden.

Hier bieten wir dir zudem weitere interessante Informationen zum Thema Wechselwirkungen von CBD. Auch das nachfolgende YouTube Video beschäftigt sich mit der Thematik und stellt dir 5 Nebenwirkungen von CBD Öl vor.

 


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