Manuka CBD Honig – Cannabidiol verfeinert Neuseelands Traditions-Honig

September 14, 2019

Manuka CBD Honig fließt von Honiglöffel in Honigglas

Die Kombination von Neuseelands Honigspezialität und Cannabidiol eignet sich neben CBD Öl ebenfalls für äußere und innere Anwendungen

Sowohl Hanf als auch Honig gelten seit Jahrtausenden als Naturheilmittel. Der moderne Wellness-Trend verbindet beide in einem Produkt zu Manuka CBD Honig. Was ist das Besondere an der aromatischen Mischung? Wir verraten es dir hier:

Wie wird Manuka CBD Honig produziert?

Lindenblütenhonig, Kirschblütenhonig – die meisten Honigsorten sind nach den Blüten ihrer Herkunft benannt. Analog dazu glauben manche Konsumenten, Bienen würden CBD Honig aus Cannabisblüten produzieren. Doch ganz so simpel lässt sich das Produkt nicht gewinnen. Denn Hanf vermehrt sich durch Windbestäubung und muss daher keinen Nektar bilden, der Bienen anzieht und den sie zu Honig verarbeiten könnten.

CBD Honig entsteht daher durch die Fusion zweier wertvoller Naturprodukte. Der Hersteller nutzt als Basis einen qualitätvollen Honig und veredelt ihn mit CBD Extrakt. Diese Essenz der Cannabispflanze wird vorab unter schonendem Einwirken von Kohlendioxid aus den Pflanzenteilen gelöst. Neben CBD sind auch weitere Cannabinoide, Terpene und Flavonoide im Hanfextrakt enthalten. Damit ist er ein ebenso komplexes Produkt wie natürlicher Honig mit seinem Reichtum an Enzymen, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.

Was ist das Besondere an Manuka CBD Honig?

Prinzipiell lässt sich jede Honigsorte mit CBD Extrakt veredeln. Einige Produzenten nutzen jedoch gern den neuseeländischen Manuka Honig. Ihn produzieren Bienen aus den Blüten der Südseemyrte, die auch als Manukabaum bekannt ist. Manuka Honig wird von Neuseelands Ureinwohnern, den Maori, bereits seit Jahrhunderten als Naturheilmittel genutzt. In ihrer traditionellen Medizin gilt er als Mittel gegen Blasenentzündungen, Erkältungen und entzündete Wunden. Heute können Wissenschaftler nachweisen, dass Manuka Honig andere Honigsorten tatsächlich in seiner antibakteriellen Wirkung übertrifft. Verantwortlich dafür ist ein Stoff, der in keiner anderen Honigsorte der Welt so hochkonzentriert zu finden ist: das Methylglyoxal.

Was ist Methylglyoxal (MGO)?

Methylglyoxal bildet sich im Manuka Honig, während er im Bienenstock reift. Es entsteht aus Dihydroxyaceton, das aus dem Nektar der Manukablüten stammt. In diversen medizinischen Anwendungen erweist sich MGO als vorteilhaft, weil es ein starkes antibakterielles Potenzial besitzt. Aus diesem Grund bildet Manuka Honig auch den Hauptbestandteil des sogenannten Medihoney, der weltweit in Kliniken zur Wundbehandlung eingesetzt wird.

Die einzelnen Manuka Honig Sorten unterscheiden sich deutlich in ihrem MGO-Gehalt. Für die antimikrobielle Wirkung gilt: je mehr MGO ein Honig enthält, desto stärker bekämpft er Mikroorganismen. Darüber hinaus gilt Methylglyoxal auch als Qualitätsmerkmal für originalen Manuka Honig. Deshalb weisen seriöse Produzenten den MGO-Gehalt ihres Produktes direkt auf dem Etikett aus. Dort findest du entweder das Kürzel MGO (Methylglyoxal) oder UMF („Unique Manuka Faktor“). MGO plus Zahlenwert, z.B. MGO 190+, bezeichnet den Methylglyoxalgehalt pro Kilo – der genannte Honig liefert also 190mg. Die Skala des UMF umspannt die Werte von 5 bis 20. Dabei entspricht UMF 15 in etwa 500mg MGO pro kg.

Welche Vorteile hat das Methylglyoxal in Manuka Honig?

Manuka Honig wird in Europa ausschließlich als Lebensmittel gehandelt und fällt unter die europäische Health Claims Verordnung. Ein Bewerben des Produkts mit gesundheitsbezogenen Aussagen ist unter ihren Vorgaben nicht gestattet. Nichtsdestotrotz existieren zahlreiche klinische Studien zu Manuka Honig und MGO, die suggerieren, dass ein Nutzen als Therapeutikum besteht. Im Bereich des Wundmanagements wenden viele Ärzte Medihoney aus Manuka Honig bereits heutzutage praktisch an.

Die aktuelle Studienlage weist auf die folgenden Effekte von Manuka Honig hin:

Manuka Honig und Wundheilung

Die bisherigen Ergebnisse fasst hier eine groß angelegte Überblicksstudie zusammen, die sämtliche Studien der vergangenen 35 Jahre und die Daten von 3000 Patienten bewertet. Im Ergebnis stellten die Autoren heraus, dass eine Wundbehandlung mit Manuka Honig Verbrennungen zweiten Grades etwa 4,5 Tage schneller abheilen lässt, als es bei konventionellen Verfahren der Fall ist. Geschwüre, die durch Druck verursacht wurde, heilen durch die Honigbehandlungen besser als durch Spülen mit Kochsalzlösung.[1] Auch Patienten einer ästhetischen Augenlid-Operation berichteten von weniger Spannungsgefühlen und Schmerzen im Heilprozess, wenn sie die Narben mit Manuka Honig behandelten.[2]

Manuka Honig und Mundhygiene

Süßes ist schlecht für die Zähne? Scheinbar bildet Manuka Honig hier eine Ausnahme. Im Versuch untersagten Forscher ihren 60 Probanden zwischen 21 und 25 Jahren für 3 Tage das Zähneputzen. Als Alternative erhielten die Teilnehmer entweder Zahnpflegekaugummis, Mundspüllösung mit Manuka Honig oder das medizinische Antiseptikum Chlorhexidin. Als man im Anschluss Bakterien und Plaque im Mundraum der Testpersonen bestimmte, hatte die Honiglösung den Zahnbelag ebenso effektiv reduziert wie das Chlorhexidin.[3]

Manuka Honig und Nasennebenhöhlenentzündungen

Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung entsteht durch Bakterienbefall der Schleimhäute. Heilt sie schwer aus, stehen der modernen Medizin Antibiotika zur Verfügung, die unter Umständen zu Resistenzen führen. Im Versuch testeten Wissenschaftler als Alternative zur medikamentösen Therapie eine Nasenspülung mit Manuka Honig. Nachdem die Patienten sie 30 Tage lang genutzt hatten, waren die Hälfte der aus Abstrichen gewonnenen Kulturen bakterienfrei.[4]

In einem weiteren Versuch konnte Manuka Honig die Nasenschleimhäute der Probanden sogar vom resistenten Keim MRSA (meticillin-resistenter Staphylococcus aureus) befreien. Bei 42,8 Prozent der Teilnehmer war er nach 5 Tagen nicht mehr nachweisbar. Zwar zeigte sich das Antibiotikum Mupirocin mit knapp 57 Prozent noch effektiver, doch bildete sich hier auch bei fast 10 Prozent der Teilnehmer eine Resistenz.[5]

Manuka CBD Honig – mehr als die Summe seiner Teile

Angesichts der ermutigenden Studienergebnisse stellt sich die Frage, ob sich Methylglyoxal nicht auch in künstlicher Form einsetzen lässt – immerhin kann man die Substanz relativ preisgünstig synthetisieren. Allerdings wirken im Manuka Honig neben MGO noch andere sekundäre Pflanzenstoffe, die seine Wirkung unterstützen. Dies ergab ein Experiment, in dem Manuka Honig doppelt so stark antibakteriell wirkte wie eine Wasserlösung mit identischem Gehalt an MGO.[6]

Auch für CBD postulieren Fachleute einen sogenannten „Entourage Effekt“. Das bedeutet, Flavonoide, Terpene und weitere Cannabinoide im Vollspektrum Extrakt beeinflussen die Wirkung des Cannabidiols positiv.

Eignet sich Manuka CBD Honig für innere und äußere Anwendungen?

Manuka Honig ist in erster Linie eine exotische Delikatesse. In Kombination mit dem herben Aroma des Hanfextraktes bietet er sich ideal dazu an, ihn pur vom Löffel zu genießen. Doch CBD und Manuka Honig besitzen beide auch Potenzial für äußere Anwendungsbereiche.

Für Cannabidiol haben Wissenschaftler im Laborversuch nachgewiesen, dass es die Aktivität der Talg bildenden Zellen menschlicher Haut signifikant reduziert.[7] Darüber hinaus normalisiert es auch die Tätigkeit der Hornzellen.[8] Manuka Honig hingegen hindert das Akne-Bakterium Propionibacterium Acnes effektiv am Wachstum.[9]

Übermäßig aktive und verhornte Talgdrüsen sowie Bakterien gelten als Hauptursachen für unreine Haut. Es überrascht also nicht, dass viele Anwender berichten, dass sich Manuka-CBD-Honig positiv auf Pickel und Rötungen auswirkt und entzündete Hautbereiche beruhigt.