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Kratom oder CBD? Welche Pflanze birgt den größeren Nutzen?

Mai 02, 2020

Kratom Forum und Blog

Was ist Kratom überhaupt? 

CBD erfreut sich zunehmend an einem immer größer werdendem „HIPE“ als natürliche Lösung von alltäglichen Problemen - weshalb auch immer mehr Naturbewusste Menschen CBD Öl kaufen. Denn dem CBD Extrakt aus der Hanfpflanze wird beispielsweise nachgesagt, dass es zur Förderung der inneren Balance oder eines ruhigeren Schlafs beitragen kann. Jedoch gibt es neben Hanf auch eine große Anzahl an anderen Pflanzen mit natürlichen Wirkungen oder besonderen Eigenschaften.

Im Zusammenhang mit Kratom werden meist die zermahlenen Blätter des Kratombaums (Mitragyna speciosaverstanden. Der Kratombaum ist ein nahezu immergrüner Baum mit einer Wuchshöhe von 10 bis zu 25 Metern und ist hauptsächlich in Thailand, sowie den Malaiischen Halbinseln vorzufinden.

Kratom ist ein rein natürlich vorkommendes Produkt, welches wissenschaftlich auch unter dem Namen „Mitragyna speciosa“ verstanden wird. Ähnlich dem Wirkstoff CBD, wird auch der Naturstoff Mitragynin im Kratom seit Jahrtausenden in der alten asiatischen Medizin eingesetzt - jedoch hat es Mitragynin bis heute nicht zu dem gleichen Ruhm wie die angesagten Hanfprodukte geschafft. Denn traditionell wird Kratom ursprünglich, anders als Cannabis, als Färbemittel in der Textilindustrie verwendet. Erst später fand die stimulierende Wirkung durch niedrig dosierten Konsum ebenfalls medizinische Anwendung. Die Wirkung von Kratom wird, ähnlich der Wirkung von Koffein, als belebend empfunden und gilt daher unter anderem auch als „Power-Booster“. In der pharmazeutischen Geschichte wird Kratom (bzw. Mitragynin), anders als CBD Extrakt, zudem als Opiatsubstitut, also zur Behandlung von Heroin und Opiatabhängigen, bei Durchfall, schmerzen oder als Fiebermittel eingesetzt. Zwar wird CBD ebenfalls als Entwöhnungsmittel sowie zur Reduzierung von Schmerzleiden eingesetzt, allerdings stellt beispielsweise CBD Spray, welcher frei von THC ist, in diesem Zusammen keinen direkten Ersatz für Drogen dar.

Im Gegensatz zur Hanfpflanze wird der Kratombaum (Mitragyna speciosain drei verschiedene Arten unterschieden. Je nach der Farbe der Blattvenen spricht man von weißem (white vein), roten (red vein) oder grünem (green vein) Kratom, welche psychoaktive Alkaloide beinhalten. Die bekannteste Verwendung finden hierbei die grünen Blätter (green leafs) des Baumes, welche anschließend hauptsächlich gemahlen und als Pulver oder abgefüllt in Kapseln zum Kauf angeboten werden. Bei der Hanfpflanze werden zwar ebenfalls hauptsächlich die Blätter und Blüten verarbeitet, jedoch werden diese nicht direkt zu Pulver zermahlen. Vielmehr werden über bestimmte Extraktionsverfahren, die nützlichen von den berauschenden Inhalten getrennt und anschließend das gewonnene CBD Extrakt mit Trägerölen gemischt, um dies hauptsächlich als CBD Öle dem Kunden anzubieten.

Welche Wirkung hat der Konsum von Kratom? 

Im Gegensatz zu CBD Produkten, welche meist in sehr geringen Dosierungen eingenommen werden, um beruhigend zu wirken, entfalten geringe Dosen von Kratomblätter des Kratombaums (Mitragyna speciosa) genau das Gegenteil. Denn die Wirkung von Kratom in niedrigen Dosen ist laut Berichten und Untersuchungen eher anregend, aktivierend oder sogar euphorisierend und haben eine Drogen ähnliche Wirkung. Höhere Dosierungen hingegen scheinen einen ähnlichen Einfluss auf das Befinden zu haben wie der in CBD Öl vorkommende CBD Extrakt. Denn höher Dosiert wirkt Kratom eher sedierend, was in der Medizin, als Dämpfung der Funktionen in Bezug auf das zentrale Nervensystem verstanden wird. In einigen Fällen kann gar von einem narkotisierenden Sinneszustand gesprochen werden, welcher sonst üblicherweise durch die Einnahme von Drogen herbeigeführt wird.

Durch die besonders belebende Wirkung, welche Kratom in niedrigen Dosierungen mit sich bringt, verwenden Arbeiter beispielsweise in Thailand, die Blätter als natürliches Mittel gegen Müdigkeit bei anstrengenden oder ermüdenden Arbeitstagen.

Nach der Einnahme von etwas Kratompulver oder weniger getrockneter Kratomblätter, berichten Konsumenten von einer belebenden Wirkung, welche nach circa zehn Minuten einsetzt. Ferner haben diese Konsumenten berichtet, dass dieser Zustand bis zu eineinhalb Stunden anhält. Zudem wurde erwähnt, dass das einnehmen niedriger Dosen Kratom die Geselligkeit, die Aufmerksamkeit und sogar die sexuelle Begierde verstärkt bzw. beeinflusst.  Länger hält sich hingegen der rauschähnliche Zustand bei dem Konsum von höheren Mengen. Wie bereits erwähnt, führen höhere Mengen Kratom zu traumähnlichen oder gar narkotischen Geisteszuständen. Diese Zustände halten nach Aussagen von Konsumenten sogar bis zu sechs Stunden über den Tag hinweg an!

Die Länge des Rauschzustandes kann zudem davon abhängen, welche Mengen an psychoaktiven Alkaloiden in den Blättern stecken. Je nach Anbaugebiet, Pflege und Ernte können diese, wie bei allen Naturprodukten, schwanken oder unterschiedlich ausfallen. Zudem kommt es auch auf den jeweiligen körperlichen Zustand an. Dieser kann sich Tag für Tag anders auf die Wirkungsweise von Mitragynin auswirken, sie beeinträchtigen oder verstärken. 

Wie wird Kratom konsumiert?

Es bestehen mehrere Möglichkeiten Kratom zu konsumieren. Traditionell werden frische Blätter des Kratombaums (Mitragyna speciosa), ähnlich eines Kaugummis, gekaut. Da die Blätter beim Zerkauen jedoch einen recht bitteren Geschmack entwickeln, werden die Blätter gerne auch als frisch zubereitetem Tee getrunken. Auf den meisten Online Shops wird Kratom jedoch als Pulver angeboten. Hierbei werden die Blätter geerntet, getrocknet und anschließend zu Pulver gemahlen. Dieses Pulver kann anschließend beispielsweise in Getränke, Shakes oder in Green Smoothies gegeben werden.

In einigen Fällen werden aus dem Kratom Pulver jedoch auch Tabletten gepresst oder in Kapsel abgefüllt. Diese werden dann, wie andere Tabletten oder Kapseln auch, mit etwas Flüssigkeit Oral eingenommen.

Bei der Einnahme von Kratom sollte zudem auf Mischkonsum geachtet werden! Wird Kratom beispielsweise mit hohen Mengen an Koffein, der Einnahme von Amphetaminen, anderen Arzneimittel oder Substanzen gemischt, so kann es durch den Mischkonsum zu einer sogenannten Überstimulierung führen, welche wiederum einen erhöhten Blutdruck zur Folge hat. Gegenteiliges ist der Fall, wenn Kratom in Verbindung von Substanze wie Alkohol, Opiaten, Cannabis oder anderen beruhigenden Drogen konsumiert wird. Dieser Mischkonsum kann beispielsweise zu einer unerwünscht starken Beruhigung und somit im schlimmsten Fall zu Atemnot führen.

Ist der Konsum von Kratom legal?

Kratom kaufen oder konsumieren ist nicht überall legal! In Ländern wie beispielsweise Italien, Dänemark, Polen oder Australien zählt die Pflanze (Mitragyna speciosa) zu den staatlich kontrollierten Substanzen. Somit stellt Kratom kaufen oder konsumieren in diesen Ländern eine Straftat dar. Ähnlich sieht das auch die amerikanische Drogenaufsichtsbehörde (DEA = Drug Enforcement Administration), welche die Substanzen bereits im Jahr 2016 auf die Liste der fraglichen Arzneimittel und Chemikalien auf Grund der bedenklichen Wirkung aufgenommen hat. Neben den USA steht Kratom kaufen auch in der Schweiz seit 2017 unter Strafe. Noch strenger geht es im eigentlichen Herkunftsland zu. Dort wird Kratom kaufen mit dem Kauf von Drogen wie z.B. Heroin gleichgesetzt und sogar bereits seit dem Jahre 1943 bestraft.

Doch wie ist die rechtliche Lage in Deutschland? Aktuell stellt der Besitzt oder Kratom kaufen in Deutschland kein rechtswidriges Verhalten dar. Dies rührt daher, dass Kratom weder als Arzneimittel noch als Betäubungsmittel beschrieben ist. Dies untermalt beispielsweise ein Urteil des Oberlandesgericht Köln vom 11.09.2015 (Az. 1 RVs 131, 136/15) aus welchem hervorgeht, dass Kratom nicht dem Arzneimittelgesetzt unterliegt. Vermutlich rührt diese Gelassenheit der Behörden daher, dass die Substanz aktuell noch nicht im nennenswerten Umfang vertrieben wird, bzw. es bisher noch keinen für die Justiz bedeutenden missbräuchlichen Konsum oder Probleme gibt. Demnach kann Kratom im Gegensatz zu CBD Extrakt in Deutschland aktuell als Nahrungsergänzungsmittel erworben werden. Der Wirkstoff CBD hingegen fällt aktuell unter die Novel Food Verordnung, welche die Beimischung von CBD Extrakt in andere Nahrungsergänzungsmittel verbietet. Daher haben bereits einige Hersteller und Händler damit angefangen, CBD Öle als Kosmetikum einzutragen, um einen rechtsicheren Verkauf der Produkte für den Kunden sicherzustellen.

Sprich man kann Kratom kaufen, ohne sich dabei strafbar zu machen. Dennoch kann sich die rechtliche Lage ändern. Spätestens dann, wenn der „HIPE“ um Kratom die Aufmerksamkeit der Behörden auf ich zieht und diese sich gezwungen fühlen einzugreifen. Aus diesem Grund ist es immer ratsam, sich vor dem Kauf über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. 


Welche Nebenwirkungen hat Kratom? 

Kratom hat gegenüber CBD weitaus mehr Nebenwirkungen. Besonders ist hierbei vorweg zu nehmen, dass CBD Extrakt in Ölen oder Kapseln im Gegensatz zu Kratom keine psychoaktiven Aktivitäten im zentralen Nervensystem beeinflusst und keine Abhängigkeit erzeugt. Zu den häufigsten Nebenwirkungen beim Konsum von Kratom zählen unter anderem Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur sowie rauschartige Zustände. Besonders diese Zustände trügen Konsumenten meist eine „geschönte Wahrnehmung“ vor und lässt diese leicht übermütig werden.

Langfristiger Konsum hat zudem weitreichendere Nebenwirkungen und Schänden zur Folge! Beispielsweise führt langfristiger Konsum bei circa der Hälfte aller Konsumenten zu einer körperlichen Abhängigkeit und verursacht bei reduzierter Zuführung Entzugserscheinungen. Des Weiteren ist die Herkunft und die Qualität des Rohstoffes meist nicht genauestens nachzuvollziehen, da das Produkt keinen Qualitätskontrollen oder Richtlinien unterliegt. Aus diesem Grund werden immer wieder Verunreinigungen wie zum Beispiel Fungizide oder Pestizide in dem Kratompulver gefunden. CBD Extrakt hingegen unterliegt bestimmen Vorgaben, welche beispielsweise bestimmen, dass CBD ausschließlich aus EU-Zertifizierten Nutzhanfplanzen extrahiert und weiterverarbeitet werden darf.

Neben der möglichen Abhängigkeit des Kratomkonsum kann es ferner zu Leberschäden, oder bei Langzeitigem Konsum sogar zu Leberversagen kommen. Auch Depressionen können im Zusammenhang mit dem ausklingen des Rauschzustandes auftreten. Die besondere Gefahr hierbei ist, dass der Konsument das verlangen verspüren kann, erneut Konsumieren zu wollen, um den vorangegangenen Zustand wiederherzustellen.

Wir ziehen unser Fazit!

Wie bereits erwähnt kann Katrom (Mitragyninim Gegensatz zu CBD (Cannabidiol) Extrakt psychoaktive Wirkungen auf das Nervensystem haben. Ebenfalls unterliegen Katromprodukte keinerlei Regularien oder Qualitätsstandards, was immer wieder dazu führt, dass die Rohware verunreinigt in den Markt und somit zu dem Kunden gelangen kann. Kratom wird unter anderem im Online Handel oft als „Red or Green Legal High“ beschrieben, welches viele unbedachte Konsumenten und vor allem Verkäufer mit betrügerischer Intension anlockt. Es kommt nicht selten vor, dass anstatt von Kratompulver Verfälschungen oder gar Placebos verkauft werden. 

Hier Gegenüber stehen die bereits erwähnten Fakten und Zertifikationen in Bezug auf CBD Produkte, welche die Herkunft sowie diverse Grenzen beispielsweise in Bezug auf den THC Gehalt regulieren.

Demnach ist zu sagen, dass Kratom (green or red) in geringen Dosen zwar eine willkommene Alternative zu Energydrinks oder koffeinhaltigem Kaffee sein kann, die Folgen einer ungewollten und nicht bedachten Überdosis können jedoch langfristige Schäden verursachen. Eine Überdosierung bei CBD Ölen hingegen ist faktisch unmöglich und schadet im maximalen fall lediglich deinem Geldbeutel. CBD Produkte bieten dir im Gegensatz zu Kratom zwar nicht ganz die gleichen Wirkungen, dennoch ist der Umgang mit CBD weitaus ungefährlicher und bedenkenloser. CBD umfasst einen großes Wirkungsspektrum und wird im Gegenteil zu Kratom bereits seit Jahren in der Humanmedizin eingesetzt. Ein ganz besonderes Beispiel zeigt hier die Behandlung von MS - oder ADHS Patienten, welche von einer spürbar positiven Wirkung berichtet haben. Ferner gibt es mittlerweile einige Kurzeitstudien zum Thema CBD, welche dir bei deiner Entscheidung eventuell behilflich sein können. Weitere Informationen zu dem Thema findest Du zum Beispiel hier im Kratom Forum.




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