Tiefer Schlaf durch CBD

Februar 25, 2019

tief schlafende Frau im Bett

Cannabidiol hilft bei Ein- und Durchschlafstörungen sanft und nebenwirkungsarm

In unserer 24-Stunden-Gesellschaft erreichen Schlafstörungen aktuell erschreckende Dimensionen. Fachleute schätzen, dass etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung von Ein- oder Durschlafstörungen betroffen sind. Dennoch mangelt es an exakten Diagnosen und wirksamen Therapien: Die etwa 50 bekannten Schlafstörungen sind derzeit nicht einmal Thema des allgemeinen Medizinstudiums. Dies ist umso fataler, da Experten den fehlenden Schlaf mit vielen weiteren Krankheitsbildern verbinden: z.B. einem geschwächten Immunsystem, Schlaganfällen, Herzerkrankungen, Diabetes und Depressionen.

Wie sieht gesunder Schlaf aus?

Schlaf ist kein gleichmäßiger Zustand, sondern läuft in Phasen ab, die sich zyklisch wiederholen. Unterschieden wird der Non-REM-Schlaf von REM-Schlaf. Letzterer erhielt seinen Namen von den schnellen Bewegungen, die unsere Augen unter geschlossenen Lidern vollführen (Rapid Eye Movement=REM).

Ein vollständiger Schlafzyklus gestaltet sich folgendermaßen:

Non-REM-Schlaf Stufe 1: Vom Zustand des Wachseins gleiten wir innerhalb einiger Minuten in leuchten Schlaf über. Gleichzeitig sinkt die Atem- und sie Herzfrequenz. Der Körper lässt die Muskeln entspannen, wobei zuweilen Arme und Beine zucken.

Non-REM-Schlaf Stufe 2: Im leichten Schlaf entschleunigen sich die Körperfunktionen und auch die Gehirnwellen zeigen eine verminderte Aktivität.

Non-REM-Schlaf Stufe 3: Hier befindet sich der Organismus im Tiefschlaf. Diese Phase ist besonders wichtig für die Erholung des Körpers. Während das Gehirn eine verminderte Aktivität zeigt, laufen in den Körperzellen Prozesse ab, die das Gewebe regenerieren und die Immunkräfte fördern.

REM-Schlaf Stufe 4: Etwa anderthalb Stunden nach dem Einschlafen erleben wir die erste REM-Schlaf-Phase. Die Atemfrequenz, Puls und Blutdruck steigen nahe an die Werte eines wachen Organismus. Während des REM-Schlafes erleben wir die meisten Träume.

Bei Schlafstörungen stören verschiedene Ursachen den optimalen Ablauf unserer Schlafzyklen. Dies nimmt dem Körper die Gelegenheit zur Regeneration und fördert die Entwicklung von Krankheiten.

Wie werden Schlafstörungen behandelt?

Da sie unter chronischer Erschöpfung leiden und auf schnelle Hilfe hoffen, lassen sich Betroffene häufig starke Schlafmittel verordnen. Meist gehören diese zur Gruppe der Benzodiazepine oder der sogenannten Z-Substanzen. Derartige Medikamente bergen jedoch das Risiko der Abhängigkeit und verlieren mit der Zeit ihre Wirkung.

Kann CBD als Schlafmittel wirken?

Gegenüber den gängigen Medikamenten hat CBD den Vorteil, dass es zwar beruhigt, sich jedoch nicht schädlich auf einen gesunden Schlafzyklus auswirkt.[1] Wer es einnimmt, muss keine Sorge haben, am nächsten Tag „vollkommen gerädert“ aufzuwachen.

Darüber hinaus sprechen Wissenschaftler CBD die Fähigkeit zu, REM-Schlaf-Störungen zu mindern und die Schläfrigkeit am Tag zu verringern.[2] Einige Fallbeispiele berichten davon, dass Cannabidiol Schlafstörungen im Rahmen von neurologischen und psychiatrischen Grunderkrankungen lindern konnte: So zeigte ein Versuch mit Parkinsonpatienten, dass es REM-Schlaf-Störungen entgegenwirkte, die mit Albträumen und abnormalen Muskelbewegungen einhergehen.[3] Andere Beispiele demonstrieren, dass CBD Angst und Schlaflosigkeit im Rahmen einer Posttraumatischen Belastungsstörung verringern kann.[4]

Stress raubt den Schlaf – CBD reduziert Stress

Die entspannende Wirkung von Cannabidiol kann jedem helfen, der im Alltagsstress keine Ruhe findet. In vielen Fällen verhindern schließlich kreisende Gedanken, Sorgen und Zukunfts-Ängste das Einschlafen. Dass es Angst als Akutmittel effektiv bekämpfen kann, bewies CBD bereits in mehreren Studien.[5] Darüber hinaus senkt es Puls und Blutdruck, sodass der Körper auf die Schlafphasen eingestimmt wird.

Wer sich schon stundenlang hellwach im Bett wälzt, dem können einige Tropfen CBD Öl daher gute Dienste leisten. Tipp: Als Erinnerung an ein Kindheitsritual lässt sich das Öl auch hervorragend in eine Tasse heiße Milch mit Honig einrühren. Die Süße des Honigs mildert die herbe Hanfnote ab und L-Tryptophan aus der Milch fördert zusätzlich das Einschlafen