0

Dein Warenkorb ist leer

CBD Tropfen – Warum du dir in den Morgenkaffee jetzt Hanf tropfen solltest

Dezember 13, 2019

Goldener CBD Tropfen eines CBD Öls

CBD Tropfen im Cappuccino, Hanf-Tropfen im Grünkohl-Smoothie – diese Kreationen galten vor wenigen Monaten noch als „It-Getränk aus New Yorker Trend-Cafés“. Doch aktuell peppen auch hierzulande immer mehr gesundheitsbewusste Menschen ihre Ernährung mit CBD als Tropfen oder Öl auf. Dabei setzen sie auf mehr antioxidatives Potenzial und Wohlbefinden durch Cannabidiol. Ganz gleich ob CBD Tropfen, Hanf Tropfen oder CBD Öl – hat der Mythos um Cannabidiol überhaupt wissenschaftliche Hintergründe? Und welche Vorteile haben Anwender von CBD Tropfen gegenüber anderen Einnahmeformen? Im Folgenden erfahrt ihr alle wichtigen Informationen zu CBD- und Hanf-Tropfen.

Welche Inhaltsstoffe stecken in CBD Tropfen?

Ob CBD Tropfen, CBD Öl, Spray oder Kapseln – alle Produkte basieren auf einem Inhaltsstoff: Cannabidiol (CBD). Es entstammt der Gruppe der Cannabinoide, die vor allem in Hanf, aber auch in Tee und Kava Kava vorkommen. Als Substanz aus der Cannabispflanze geniest CBD hierzulande bei manchen Menschen einen fragwürdigen Ruf, der nicht gerechtfertigt ist. Denn im Gegensatz zum THC, dem wohl populärsten Cannabinoid, wirkt CBD nicht psychoaktiv. Insgesamt wurden bislang 112 verschiedene Cannabinoide in der Hanfpflanze identifiziert. Lediglich THC übt eine stark psychoaktive Wirkung auf den menschlichen Organismus aus.

Doch Cannabinoide bilden nicht die einzigen Inhaltsstoffe in CBD Tropfen. Nutzhanf enthält darüber hinaus verschiedene Flavonoide und Terpene (ätherische Öle). Die Forschung vermutet heutzutage, dass nicht eine Substanz allein, sondern die Kombination der vielfältigen Cannabis-Inhaltsstoffe seine positive Wirkung auf das menschliche Wohlbefinden erzeugt. Wie sich Cannabinoide, Flavonoide und Terpene gegenseitig in ihrem Effekt verstärken, bezeichnen Fachleute als „Entourage-Effekt“. Anwender, die Hanf Tropfen mit einem Vollspektrum-Extrakt verwenden, kommen in den Genuss dieses synergetischen Effekts.

Wie werden CBD Tropfen hergestellt?

Um CBD Tropfen mit dem gesamten Spektrum der Hanf-Inhaltsstoffe herzustellen, brauchen Hersteller eine spezielle Sorte Cannabis, die von Natur aus fast kein THC enthält (unter 0,2 %). Aus diesem Nutzhanf werden mit einem besonders schonenden Verfahren sämtliche der wertvollen Substanzen extrahiert. Dazu gibt man die Pflanzenteile in einen Druckbehälter und leitet Kohlendioxid dazu. Das Gas löst Cannabinoide, Flavonoide und Terpene sanft aus den Blüten und Blättern. Verringert sich der Druck anschließend, verflüssigen sich die im Gas gelösten Inhaltsstoffe und ergeben einen CBD-reichen Cannabis-Extrakt. Um eine standardisierte Cannabidiol-Konzentration für ein Produkt zu erreichen, braucht man zusätzlich ein passendes Lösungsmittel. Da Cannabinoide nicht wasserlöslich, sondern fettlöslich sind, bieten Öle das beste Medium für CBD Tropfen. Hier wird der CBD Extrakt häufig mit Pflanzenölen wie Hanföl oder Olivenöl gemischt; auf dem Markt findet man außerdem Produkte auf der Basis von MCT Ölen. Letztere haben den Vorteil, dass sie nicht oxidationsempfindlich sind; das heißt, sie werden nicht ranzig.

CBD Tropfen – bei welchen Krankheiten könnten sie nützen?

Eines klar vorweg: CBD Tropfen fallen als Nahrungsergänzungsmittel unter die Health Claims Verordnung der Europäischen Union. Daher dürfen Hersteller sie nicht mit Heilwirkungen oder gesundheitlichen Vorteilen bewerben, welche von der zuständigen Kommission noch nicht gelistet worden sind. Im Handel werden Hanf Tropfen deshalb häufig mit dem Etikett „zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens“ angeboten.

Nichtsdestotrotz laufen intensive medizinische Forschungen im Bereich von CBD und Cannabinoiden. Sie haben unter anderem dazu geführt, dass THC-haltiges Cannabis im März 2017 in Deutschland schlussendlich als Medikament für bestimmte Krankheitsbilder zugelassen wurde. Ein Genehmigungsverfahren für das erste Medikament auf der Basis von CBD (Epidyolex) läuft aktuell.

Der Entwicklung von Medikamenten gehen zahlreiche Studien zur Wirkung von CBD voraus. Aktuell zeigen Studienergebnisse, bei welchen Krankheiten CBD einen Einfluss haben könnte:

  • Rheuma: Cannabis-Medikamente konnten in klinischen Studien die Beschwerden bei Arthritis[1] und Fibromyalgie[2] CBD reduzierte bei Arthritis im Tiermodell die entzündungsfördernden Signalstoffe in der Gelenkflüssigkeit.[3]
  • Multiple Sklerose:CBD-THC-Mundsprays konnten die Spastik bei MS-Patienten verringern.[4] Im Tiermodell der Multiplen Sklerose bremste CBD die Schäden an den Nervenzellen und reduzierte die Entzündungsprozesse. [5]
  • Neurodermitis: Hier könnten Betroffene von der entzündungshemmenden Wirkung von CBD profitieren.[6]
  • Demenz: Im Tiermodell von Alzheimer konnte Cannabidiol die degenerativen Veränderungen an Nervenzellen aufhalten.[7] Zudem kann es über die Aktivierung des PPARɣ-Rezeptors die Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus fördern.[8]
  • Epilepsie: Bei seltenen Epilepsie-Formen wie dem Dravet-Syndrom[9] und dem Lennox-Gastaut-Syndrom[10] konnte CBD in Studien signifikant die Anzahl der Anfälle verringern.
  • Kopfschmerzen: Cannabinoide wie THC und CBD zeigten in diversen Studien schmerzlindernde Wirkung, insbesondere bei Migräne und Spannungskopfschmerzen.[11]
  • Reizdarmsyndrom: Forscher vermuten, das Reizdarmsyndrom könne aus einem Mangel an körpereigenen Cannabinoiden resultieren. Hier könnte sich die Einnahme von CBD unter Umständen positiv auswirken.[12]
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn: CBD beeinflusste im Laborversuch Gliazellen des Darms so, dass sie weniger entzündliche Signalstoffe freisetzen.[13]
  • Hautkrankheiten: In vitro konnte CBD die Aktivität von talgproduzierenden Zellen[14] und die Bildung von Hornzellen verringern.[15] Beides könnte zu einem ausgewogenen Hautstoffwechsel beitragen.
  • Als Antibiotikum: In einer bislang unveröffentlichten Studie konnte CBD Bakterienstämme bekämpfen, die resistent gegen gängige Antibiotika sind.
  • Nervenkrankheiten: Mundsprays mit CBD und THC können bei Menschen, die an Polyneuropathien leiden, die Schmerzen lindern und die Schlafqualität verbessern.[16]
  • Schmerzen: Neben der schmerzlindernden Wirkung bei Migräne, Arthritis und Polyneuropathie konnte CBD auch die Beschwerden von Patienten mit schmerzhaften Hauterkrankungen lindern.[17]
  • Schlafstörungen: Im klinischen Versuch konnte CBD die REM-Schlaf-Störungen mindern und die Schläfrigkeit am Tag verringern.[18]
  • Ängste: Im Versuch milderte CBD das Lampenfieber und die Stresszustände bei Probanden, die vor Publikum auftreten mussten.[19]
  • Raucher-Entwöhnung: Bei einem Versuch mit Rauchern konnte CBD den Zigarettenkonsum der Probanden um durchschnittlich 40 Prozent reduzieren.[20]
  • Cannabis-Sucht: Bei Menschen, die regelmäßig Cannabis konsumieren, verringerte CBD das Auftreten psychotischer Zustände und steigerte die Konzentrationsfähigkeit.[21]

Aktuell darf kein Hersteller von CBD Tropfen in der EU mit den aufgeführten Wirkungen werben. Sind sie in Studien nachgewiesen, müssen sie zunächst durch die Kommission der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geprüft und in die Liste der Health Claims aufgenommen werden. In der Zwischenzeit ist es gesundheitsbewussten Konsumenten selbst überlassen, sich über den aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse zu informieren. Wer mag, kann die Wirkung von Hanf Tropfen auf sein Wohlbefinden risikoarm selbst überprüfen, indem er frei verkäufliche Produkte ausprobiert.



CBD Tropfen – eignen sie sich auch für Tiere?

Da Cannabidiol auf das körpereigene Endocannabinoidsystem wirkt, über das alle Säugetiere dieser Welt verfügen, liegt es nahe, dass CBD Tropfen auch das Wohlbefinden von Tieren steigern könnten. Bei Hunden, Katzen und Pferden empfehlen Haustierbesitzer sie in den folgenden Bereichen:

  • Unterstützung des Immunsystems
  • Atemwegserkrankungen
  • Arthrose und Gelenkschmerzen
  • Entzündungen, Ekzeme
  • chronischen Schmerzen
  • Koliken
  • Durchfall
  • Muskelverspannungen
  • Appetitsteigerung
  • Stress
  • Epilepsie
  • Fellgesundheit und Hufwachstum

Hanf Tropfen wirken auf das Endocannabinoidsystem – was funktioniert das genau?

Immer wieder hört man, dass CBD als Tropfen und als Öl das menschliche Endocannabinoidsystem stimulieren würde. Wie ist dieses System aufgebaut und welche Aufgaben übernimmt es?

Die körpereigenen Cannabinoide

Der menschliche Körper produziert Substanzen, die den pflanzlichen Cannabinoiden ähneln, sogenannte Endocannabinoide. Für diese Stoffe existieren im gesamten Organismus spezielle Gegenstücke, sogenannte Rezeptoren. Sie werden von den Endocannabinoiden aktiviert; ähnlich wie ein Schlüssel ein Schloss öffnet oder schließt. Dabei unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Rezeptor-Typen:

  • CB1-Rezeptoren: Sie finden sich in den Nervenzellen und im Darm. Hier regulieren sie Schmerzen, Appetit, Motorik und Lernprozesse.
  • CB2-Rezeptoren: Sie befinden sich auf den Immunzellen und regulieren dort die Aktivität des Immunsystems.

Nicht nur die körpereigenen Endocannabinoide „passen“ auf die Rezeptoren des Endocannabinoidsystems, auch die pflanzlichen Cannabinoide reagieren mit ihnen. Dieser Mechanismus erzeugt beispielsweise die psychoaktive Wirkung von THC. Es bindet an die CB1-Rezeptoren, stimuliert dort die Reizübertragung der Nervenzellen und ruft auf diese Weise beim Cannabisrauchen die typischen euphorischen Gefühle hervor.

Auch CBD reagiert mit dem Endocannabinoidsystem, jedoch in völlig anderer Weise.

  • CBD wirkt als Antagonist (Gegenspieler) an den CB1-Rezeptor und bremst dort die von THC verursachten Effekte, z.B. Angstgefühle und Appetitsteigerung
  • Unter speziellen Voraussetzungen stimuliert CBD aktiv die CB1-Rezeptoren und führt zu einer Entspannung der Blutgefäßwände
  • Über das Anbinden an die CB-2-Rezeptoren übt Cannabidiol eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem aus.

Darüber hinaus interagiert Cannabidiol auch mit anderen Rezeptor-Systemen im menschlichen Körper:

  • CBD stimuliert den Vanilloid-Rezeptor Typ 1, der die Schmerzempfindungen steuert.
  • Cannabidiol spricht unter bestimmten Bedingungen den 5-HT1a-Rezeptor an. Dieser Rezeptor ist verantwortlich für angstlösende und entspannende Prozesse.

Aufgrund dieser Mechanismen werden CBD Tropfen ihre entzündungshemmende, krampflösende, angstlösende und antipsychotische Wirkung zugeschrieben.

CBD Tropfen, CBD Öl, CBD Kapseln – welche Möglichkeiten gibt es für die Einnahme von Cannabidiol?

Die Produktpalette für CBD als Nahrungsergänzungsmittel ist aktuell breit gefächert – dabei hat jede Form der Einnahme spezielle Vorteile:

CBD Tropfen – was macht sie aus?

Da Cannabidiol bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, empfehlen Fachleute CBD Tropfen als die schnellste Form, sein Wohlbefinden mit CBD zu steigern. Dazu appliziert man einige Tropfen mit einer Pipette unter die Zunge und behält sie eine Minute lang im Mund, bevor man schluckt. Auf diese Weise gelangen die Inhaltsstoffe der Hanf Tropfen bereits teilweise in den Blutkreislauf, bevor sie das Verdauungssystem passieren.

CBD Kapseln – ideal für unterwegs

Bei Kapseln befindet sich der CBD Extrakt in flüssiger Form innerhalb einer Kapsel-Hülle aus veganer Gelatine. Im Gegensatz zu den CBD Tropfen im Pipettenfläschen erleichtern die Kapseln eine Handhabung unterwegs. Allerdings geht der Inhalt der Kapsel erst dann in den Blutkreislauf über, wenn die Kapselhülle im Magen zersetzt wurde. CBD Kapseln brauchen daher länger, um ihre Wirkung zu entfalten. Menschen, die den herben Hanfgeschmack von CBD Tropfen nicht mögen, nehmen diese Eigenart der geschmacksneutralen Kapseln allerdings gern in Kauf.

CBD Balsam und CBD Creme – für den ganzen Körper

Cannabidiol wird sehr effektiv über die Haut in den Organismus absorbiert. Daher wirken Cremes und Balsame nicht nur lokal, sondern versorgen den gesamten Körper mit den enthaltenen Cannabinoiden. Menschen mit Hautproblemen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Ausschlägen nutzen dennoch gern die CBD-Kosmetikprodukte für den direkten Hautauftrag. Theoretisch wäre es hier auch möglich, CBD Tropfen zum Einnehmen auf der Haut zu verteilen. Allerdings sind CBD Cremes zusätzlich mit hautpflegenden Inhaltsstoffen wie Sheabutter und Kakaobutter versetzt, welche die Haut mit Feuchtigkeit und Fett versorgen.

CBD Tropfen zum Dampfen

Hanf Tropfen zum Einnehmen lassen sich nicht in E-Zigaretten rauchen. Zu diesem Zweck werden spezielle CBD Liquids auf der Basis von Propylenglycol, Glycerin und Wasser angeboten. Laut Studien bietet das Dampfen von CBD sogar eine ähnlich effektive Einnahmeform wie das Schlucken von CBD Tropfen bzw. CBD Öl. Auch hier werden die Wirkstoffe über die Atemwege schnell in die Blutbahn aufgenommen.

Können CBD Tropfen Nebenwirkungen auslösen?

CBD Tropfen sind hierzulande als sicheres Nahrungsergänzungsmittel im Handel, sodass Anwender nicht von Nebenwirkungen ausgehen müssen, wenn sie sich an die Dosierempfehlung der Hersteller halten. In klinischen Versuchen verabreichen Ärzte ihren Probanden jedoch mitunter Mengen, die gängige Verzehrempfehlungen um das 100-Fache und mehr übersteigen. Auch in diesen Fällen wurden nur milde Nebenwirkungen beobachtet: Vor allem Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Schläfrigkeit und Appetitlosigkeit.

Vorsicht mit CBD Tropfen bei Medikamenteneinnahme

Wer aufgrund von chronischen Krankheiten regelmäßig Medikamente einnimmt, muss ihre möglichen Wechselwirkungen mit Hanf Tropfen vorab mit dem behandelnden Mediziner besprechen. Cannabidiol beeinflusst die Wirksamkeit bestimmter Leberenzyme, die für die Aufnahme von Wirkstoffen in unseren Organismus sorgen. Daher kann es möglicherweise die Wirkung einiger Präparate verstärken oder umkehren. Das betrifft zum Beispiel das Beruhigungsmittel Diazepam (Valium) oder Magensäureblocker wie Omeprazol.

Lassen sich CBD Tropfen fürs Kochen und Backen verwenden?

Viele Nutzer mögen CBD Tropfen, weil sich die Cannabis-Inhaltsstoffe in Tropfenform bequem dosieren und in Getränke oder Speisen mischen lassen. Beliebte Varianten sind zum Beispiel grüne Smoothies, goldene Milch mit Kurkuma oder Kakao mit CBD-Zugabe. Hier gilt: Die Getränke sollten Fett enthalten (z.B. in Form von Milchprodukten), damit sich die Inhaltsstoffe der Hanf Tropfen gleichmäßig verteilen können. Außerdem bietet es sich an, die CBD Tropfen in würzige Öl-Dressings für Blattsalate oder in Pesto für Nudelgerichte zu mischen. Selbst das Backen mit CBD ist möglich, da das Cannabinoid durch Hitze nicht beeinträchtigt wird. Die berühmten Hasch-Brownies lassen sich mit CBD Tropfen in einer gesünderen Form ohne Rauschwirkung backen.



Schreib einen Kommentar

Kommentare werden vor der Veröffentlichung überprüft.