CBD bei Hautkrankheiten – nützt CBD Creme der Haut?

Juni 07, 2020

Hautkrankheiten mit CBD regulieren

Inhaltsverzeichnis:
Kann CBD bei Neurodermitis helfen?
CBD Balsam als Hilfe bei Akne?
Wie wirkt CBD bei schweren Hautkrankheiten?
Wirkt CBD nur auf der Haut oder im gesamten Organismus?
CBD Öl oder CBD Creme? Was eignet sich besser bei Hautkrankheiten?

CBD und Hautkrankheiten: Hilft Cannabidiol bei Neurodermitis?

Laborversuche und Studien zeigen mögliche Perspektiven für Cannabidiol bei Hauterkrankungen auf:

Es juckt, spannt und brennt – Hautkrankheiten können den Betroffenen bei der Behandlung den letzten Nerv rauben. Erschwerend kommt hinzu: Medikamente wie Kortison sind zwar wirksam, verursachen bei der Behandlung der Krankheit aber häufig unangenehme Nebenwirkungen. Könnte Cannabidiol hier als natürliches Mittel eine Alternative für die Symptome bieten? Diese Frage lässt sich aktuell zwar nicht klären, doch erste Laborversuche und Studien wecken Hoffnungen für die Therapie von Neurodermitis, Schuppenflechte, Hautkrebs, Herpes, Rosacea, Dermatitis und Co.

Neurodermitis gilt als eine besonders belastende Hautkrankheit, da sie häufig bereits im Säuglingsalter auftritt. Gesicht und Kopfhaut des Babys sind bereits kurz nach der Geburt mit dem charakteristischen Milchschorf bedeckt; an den Innenseiten von Knien und Ellenbogen entstehen sogenannte Beugeekzeme. Begleitet wird das schuppige und nässenden Ekzem auf der Haut von quälendem Juckreiz, der den Betroffenen den Schlaf raubt und jeden Hautkontakt – auch das Tragen von Kleidung – schmerzhaft werden lässt. Im Erwachsenenalter kulminieren die Beschwerden des Ekzem meist in Schüben, deren Auslöser häufig nicht klar zu identifizieren sind.

Neurodermitis-Schübe treten auf, wenn das Immunsystem der Betroffenen überaktiv auf innere oder äußere Reizstoffe antwortet. Die Auslöser der Hautkrankheit können sowohl bestimmte Nahrungsmittel als auch Stresssituationen sein. Der Gedanke, Cannabidiol zur Therapie von Neurodermitis einzusetzen, liegt deshalb nahe, weil die Nervenfasern der Haut Cannabinoidrezeptoren besitzen und Endocannabinoide nachweislich an der Regulation des Immunsystems beteiligt sind.

CBD Creme lindert Ursachen der Neurodermitis-Symptome

Den ersten Versuch, Neurodermitis-Patienten mit Cannabinoiden zu behandeln unternahmen Münchner Wissenschaftler im Jahre 2008. Sie verabreichten 2456 Teilnehmern eine Hautcreme mit dem Cannabinoid N-Palmitoylethanolamin (PEA). Im Ergebnis konnte die Behandlung bei 60 Prozent der Probanden Symptome wie Juckreiz, Rötungen und schuppende Hautbereiche reduzieren. Über die Hälfte der Neurodermitis, Rosacea, Dermatitis und Schuppenflechte Patienten konnten anschließend zudem auf Kortison-Medikamente verzichten.

Ob CBD als Cannabinoid vergleichbare Effekte bei Neurodermitis-Betroffenen erzielen könnte, ist bislang noch nicht in klinischen Studien untersucht worden. Seine antientzündliche Wirkung, die überschießende Reaktionen des Immunsystems unterdrücken kann, wurde bereits in Tierversuchen bestätigt. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse benennen Wissenschaftler CBD und Cannabidiol haltige Präparate als mögliches zukünftiges Mittel gegen Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Hautkrebs, Dermatitis, Rosacea aber auch Akne, Kontaktallergien, Schuppenflechte und krankhaften Juckreiz. Einen weiteren Ratgeber und Infos zum Thema Neurodermitis findest Du übrigens auch hier.

CBD bei häufigen Hautkrankheiten: Hat Cannabidiol einen Effekt auf Akne?

Akne als Hautkrankheit zu bezeichnen, halten viele Menschen für übertrieben. Tatsächlich leiden statistisch gesehen rund 75 bis 90 Prozent der Teenager weltweit unter akne-artigen Hautveränderungen. Bei etwa 10 Prozent der Betroffenen besteht diese Symptomatik allerdings auch im Erwachsenenalter fort und verursacht physische und psychische Beschwerden. Dabei resultiert Akne weder aus ungesunder Ernährung noch aus mangelnder Hygiene – tatsächlich entstehen die Pickel und Pusteln aufgrund einer Fehlregulation bestimmter Hautzellen: Sowohl die Talgdrüsen als auch die hornbildenden Zellen erscheinen hier überaktiv. Während verstärkt Talg produziert wird, verschließen die Hornzellen die Ausgänge der Talgdrüsenfollikel. Das Hautfett fließt nicht ab, sondern bietet Bakterien wie dem Propionibacterium acnes eine Brutstätte und es kommt zu Entzündungen.

CBD reguliert die Tätigkeit bestimmter Hautzellen

Cannabidiol könnte eventuell dabei helfen, das Gleichgewicht einer gesunden Haut wiederzuerlangen.Zumindest legen Laborversuche nahe, dass CBD über die Aktivierung des Vanilloid-Rezeptors Typ 4 sowohl die Produktivität der Talg bildenden Zellen reduziert, als auch über andere Mechanismen die Aktivität der hornbildenden Zellen (Keratinozyten) hemmt. Beide Effekte könnten sich positiv auf die Symptome von Akne auswirken. Auch bei Schuppenflechte, die sich ebenfalls durch eine Überaktivität der hornbildenden Zellen auszeichnet, könnte das regulative Einwirken von CBD eventuell von Vorteil sein. Klinische Studien, die eine positive Wirkung bei Akne oder Schuppenflechte bestätigen würden, fehlen allerdings zu diesem Zeitpunkt noch.

Cannabidiol bei schweren Hautkrankheiten

Konkrete Fallberichte zur Wirkung von CBD bei Hautkrankheiten gibt es jedoch an anderer Stelle: Epidermolysis bullosa ist eine schwere erblich bedingte Krankheit, die sogar zum Tod führen kann. Die Betroffenen leiden unter schmerzhaften Wunden, Narben, Warzen sowie Verwachsungen, die den Bewegungsradius einschränken. Im Volksmund nennt man das Symptombild zuweilen „Schmetterlingshaut“, da die Epidermis der Patienten so empfindlich zu sein scheint, wie der Flügel eines Schmetterlings.

Könnte CBD bei der Behandlung der Krankheiten hier nützlich sein? Ein Hinweis findet sich in der medizinischen Fachliteratur. Hier existiert der Bericht von 3 Epidermolysis-bullosa-Patienten, die CBD Öl auf der Haut anwendeten. Alle berichteten von einer besseren Wundheilung, weniger Blasenbildung, Rückgang von Warzen bzw. Herpes und verminderten Schmerzen durch die Therapie. Einer der Patienten konnte sogar auf die opioiden Schmerzmittel verzichten, die er üblicherweise gegen die Symptome im Rahmen der Behandlung einnahm.

CBD bei Hautkrankheiten – wirkt der Extrakt im gesamten Organismus?

Wer CBD Öl oder Creme nutzt, sollte sich darüber bewusst sein, dass die Inhaltsstoffe bei Krankheiten nicht nur lokal wirken, sondern auch in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Cannabidiol gelangt über die sogenannte transdermale Passage sogar 10-mal effektiver ins Blut als der psychoaktive Inhaltsstoff THC.

CBD Öl oder Creme – was eignet sich am besten für die Anwendung auf der Haut?

CBD Öl wird meist unter die Zunge geträufelt, wobei das Cannabidiol durch die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf aufgenommen wird. Dennoch kann CBD Öl, wie CBD Creme oder CBD Balsam bei einer Hautkrankheit ebenfalls direkt auf die entsprechenden Stellen auf der Haut aufgetragen werden. Qualitätsprodukte zeichnet hier aus, dass sie auf einem Vollspektrum Extrakt basieren. Dieser enthält neben CBD noch weitere Cannabinoide, Flavonoide und Terpene und begünstigt auf dieser Weise den sogenannte Entourage Effekt. Bei CBD Cremes und Balsam sind zudem meist noch weitere ätherische Öle und natürliche Bestandteile beigemischt um einen Synergieeffekt zu erzielen. Wissenschaftler gehen nämlich davon aus, dass sich unterschiedliche Cannabinoide gegenseitig in ihren günstigen Effekten verstärken.

Hochwertige CBD Cremes enthalten darüber hinaus keine künstlichen Konservierungsstoffe, Farb- und Duftstoffe. Zugesetzt wird hier lediglich Vitamin E, das als wirksames Antioxidans verhindert, dass die Creme durch den Kontakt mit Sauerstoff verdirbt. Natürliche Öle und Pflanzenfette wie Sheabutter oder Mangobutter helfen der Haut zusätzlich, die eigene Feuchtigkeit zu bewahren und machen sie geschmeidig. Besonders bei der Lippenpflege, bei Herpes oder Warzen bietet sich CBD Balsam besonders an. 

Ratgeber Tipp: Wer strapazierte oder ekzematöse Hautbereiche mit CBD Balsam pflegen möchte, sollte die Creme vor der Anwendung mit einem sterilen Spatel aus dem Tiegel entnehmen und erst anschließend aufbringen. Auf diese Weise gelangen keine Bakterien von Haut oder Fingerspitzen in das Produkt und die Haltbarkeit wird gewährleistet. Ein weiteren Ratgeber zum Thema Hautkrankheiten, wie beispielsweise Hautkrebs, Rosacea, Dermatitis findest Du auch unter folgendem Link: https://www.netdoktor.de/krankheiten/hautkrankheiten/ Zudem kannst Du in dem nachfolgenden Ratgeber Video erfahren, welche Krankheiten oder Ursachen durch CBD gelindert werden können.

 


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