Hanföl für Pferde – steigert CBD die Gesundheit der Vierbeiner?

Juni 22, 2020

Hanföl Pferd

Hanföl oder CBD Öl für Pferde - was nutzen Pferdehalter bereits?

Zahlreiche Erfahrungsberichte von Eigenanwender und Pferdehaltern empfehlen das füttern von Hanf und Hanfprodukte zur Beruhigung, bei Entzündungsprozessen oder Gelenkbeschwerden. Wer ein Haustier hat, ist täglich besorgt um sein körperliches Wohlbefinden. Dies gilt insbesondere für Reiter und Pferdehalter, die gemeinsam mit ihrem treuen Pferd oft sportliche Höchstleistungen vollbringen. Wie Hanföl auf natürliche Weise das Wohlbefinden deines Pferdes steigern können, erfährst du im Folgenden:

Das füttern von Hanf, Hanfsamen oder anderen Hanfprodukten ist in der Pferdeszene durchaus eine gängige und natürliche Praxis. Besonders beliebt bei der Pferdefütterung ist kaltgepresstes Hanfsamenöl, welches von Natur aus wertvolle ungesättigte natürliche Fettsäuren liefert. Omega 3 Fettsäuren, Omega 6 Fettsäuren und Gamma-Linolensäure im Öl üben vor allem antientzündliche Effekte aus und werden gegen Hautkrankheiten und Gelenkprobleme verabreicht. Zudem haben Pferdehalter die Möglichkeit, ihrem Pferd Hanf, Hanfsamen, Hanfblattpulver oder Nutzhanfpellets als Ergänzungsfutter anzubieten.

Welche Vorteile bietet CBD Öl für Pferde?

Hanf Produkte wie Öl oder Cremes haben gegenüber geschälten Hanfsamen und Hanfsamenöl einen entscheidenden Vorteil: Wenn sie auf einem Vollspektrum Extrakt basieren enthalten sie sämtliche Cannabinoide, Terpene und Flavonoide der Hanfpflanze, wogegen diese in Hanfsamen und im Hanfsamenöl nur in Spuren vorkommen. Dennoch besitzen Hanfsamen wichtige Fettsäuren, welche ebenfalls zur Gesundheit deines Pferdes beitragen können. Gerade jedoch die Cannabinoide üben starke natürliche Effekte auf das Immunsystem von Säugetieren aus. Auch Pferde besitzen ein Endocannabinoidsystem, an dessen Rezeptoren Cannabidiol anbinden kann. So kann es als Einzeltherapie oder als Ergänzung zu kaltgepresstem Hanfsamenöl vielfältige pferdetypische Beschwerden lindern. Tierärzte setzen Hanf zur Behandlung von Pferdekrankheiten bislang nur vereinzelt ein –positive Erfahrungsberichte von engagierten Pferdehaltern existieren allerdings bereits in großer Zahl:

Bei welchen Beschwerden kann Hanföl Pferden helfen?

Fachleute raten zu Natur Produkten bei den folgenden Beschwerden

  • Erkrankungen der Atemwege
  • Ekzeme (z.B. Sommerekzem) und Allergien
  • Arthrose und Gelenkbeschwerden
  • Entzündungskrankheiten
  • Anfälligkeit für Koliken
  • Durchfall
  • Muskuläre Verspannungen
  • Für bessere Fellgesundheit und Hufwachstum

Speziell für Pferde existieren bis heute noch keine wissenschaftlichen Studien, welche die natürliche Effekte und Urkraft beim füttern belegen. An Hunde, Ratten, Hühnern und nicht zuletzt am Menschen demonstrierte Cannabidiol jedoch vielfach seine Fähigkeit, regulierend auf Entzündungsprozesse und Immunreaktionen einzuwirken. So konnten Wissenschaftler bei Ratten mit Arthritis zeigen, dass die Gabe von Cannabidiol die Freisetzung von entzündungsfördernden Signalstoffen in der Gelenksflüssigkeit deutlich verminderte. Tiere, denen CBD Balsam auf die arthritischen Gelenke gestrichen wurde oder die Cannabidiol oral verabreicht bekamen, zeigten nach wenigen Tagen eine verminderte Schmerzempfindlichkeit und eine erhöhte Beweglichkeit. Ähnlich positive Resultate beobachteten Wissenschaftler auch bei an Arthrose leidenden Hunden, die CBD-Produkte erhielten.

Neben einer Unterstützung der Gelenke kann CBD laut Erfahrungsberichten der Halter insbesondere Pferden bei typischen Beschwerden oder dem Immunsystem helfen: Viele Besitzer von Ponys und Pferden mit Sommerekzem probieren etliche Therapeutika ohne Erfolg. CBD scheint hier mit der aus der Natur stammenden Urkraft in vielen Fällen akut und präventiv gegen Ekzeme zu wirken. Auch Muskelverspannungen lassen sich gut mit CBD Balsam lindern. Viele Pferdehalter glauben nicht zuletzt, dass Cannabidiol Nervosität und Stress der Tiere reduzieren kann und zu einem ausgeglicheneren Wesen verhilft. Auch bei Pferden, die am Headshaking Syndrom leiden, kann CBD im Rahmen der Pferdefütterung unter Umständen eine Verbesserung bringen.


Wie verabreiche ich meinem Pferd CBD Öl?

Wie die bislang durchgeführten Versuche zeigen, sind für Pferde sowohl CBD Balsam als auch CBD Öl sinnvoll. Während CBD Creme oder Balsam direkt auf entzündete Hautpartien oder belastete Gelenke aufgebracht werden kann, mischst du CBD Öl einfach bei der Pferdefütterung ins restliche Futter deines Pferdes oder träufelst es auf ein besonderes Leckerli.

Welche Dosierung ist die richtige?

Hier solltest du CBD Öl nicht mit Hanföl verwechseln. Vom kaltgepressten Hanföl kann ein Großpferd mit 600 Kilo Körpermasse durchaus 40 bis 60ml täglich zu sich nehmen. Bei CBD Öl genügen hingegen wenige Tropfen. Empfehlenswert ist hier ein 10 % Öl, dessen Dosierung du nach und nach an die Bedürfnisse deines Tieres anpassen kannst. Falls dein Pferd allerdings Medikamente zur Therapie einer Krankheit erhält, solltest du deinen Tierarzt nach möglichen Wechselwirkungen befragen.

Weitere interessante Informationen zur Urkraft und Wirkung von Hanf und Hanfprodukten findest Du hier.


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