CBD für Pferde – steigert Cannabidiol die Gesundheit der Vierbeiner?

Mai 10, 2019

Junge Frau umarmt ihr Pferd

Zahlreiche Erfahrungsberichte von Pferdehaltern empfehlen Hanfprodukte bei Entzündungsprozessen und Gelenkbeschwerden

Wer ein Haustier hat, ist täglich besorgt um sein körperliches Wohlbefinden. Dies gilt insbesondere für Reiter und Pferdehalter, die gemeinsam mit ihrem vierbeinigen Partner oft sportliche Höchstleistungen vollbringen. Wie CBD Produkte wie beispielsweise CBD Öl das Wohlbefinden deines Pferdes steigern können, erfährst du im Folgenden:

Welche Hanfprodukte nutzen Pferdehalter bereits?

Das Verfüttern von Hanfprodukten ist in der Pferdeszene durchaus eine gängige Praxis. Besonders beliebt ist kaltgepresstes Hanfsamenöl, das wertvolle ungesättigte Fettsäuren liefert. Omega 3, Omega 6 und Gamma-Linolensäure im Öl üben vor allem antientzündliche Effekte aus und werden gegen Hautkrankheiten und Gelenkprobleme verabreicht. Zudem haben Pferdehalter die Möglichkeit, ihrem Vierbeiner Hanfsamen, Hanfblattpulver oder Nutzhanfpellets als Ergänzungsfutter anzubieten.

Welche Vorteile bietet CBD?

CBD Produkte wie Öl oder Cremes haben gegenüber Hanfsamen und Hanfsamenöl einen entscheidenden Vorteil:Wenn sie auf einem Vollspektrum Extrakt basieren enthalten sie sämtliche Cannabinoide, Terpene und Flavonoide der Hanfpflanze, wogegen diese im Samen und im Hanfsamenöl nur in Spuren vorkommen. Gerade die Cannabinoide wie CBD üben jedoch starke Effekte auf das Immunsystem von Säugetieren aus. Auch Pferde besitzen ein Endocannabinoidsystem, an dessen Rezeptoren CBD anbinden kann. So kann es als Einzeltherapie oder als Ergänzung zu kaltgepresstem Hanfsamenöl vielfältige pferdetypische Beschwerden lindern. Tierärzte setzen CBD zur Behandlung von Pferdekrankheiten bislang nur vereinzelt ein –positive Erfahrungsberichte von engagierten Pferdehaltern existieren allerdings bereits in großer Zahl:

Bei welchen Beschwerden kann CBD Pferden helfen?

Fachleute raten zu CBD Produkten bei den folgenden Beschwerden

  • Erkrankungen der Atemwege
  • Ekzeme (z.B. Sommerekzem) und Allergien
  • Arthrose und Gelenkbeschwerden
  • Entzündungskrankheiten
  • Anfälligkeit für Koliken
  • Durchfall
  • Muskuläre Verspannungen
  • Für bessere Fellgesundheit und Hufwachstum

Speziell für Pferde existieren bis heute noch keine wissenschaftlichen Studien, welche die Effekte von CBD belegen. An Hunde, Ratten, Hühnern und nicht zuletzt am Menschen demonstrierte Cannabidiol jedoch vielfach seine Fähigkeit, regulierend auf Entzündungsprozesse und Immunreaktionen einzuwirken. So konnten Wissenschaftler bei Ratten mit Arthritis zeigen, dass die Gabe von CBD die Freisetzung von entzündungsfördernden Signalstoffen in der Gelenksflüssigkeit deutlich verminderte.[1] Tiere, denen CBD Balsam auf die arthritischen Gelenke gestrichen wurde oder die CBD oral verabreicht bekamen, zeigten nach wenigen Tagen eine verminderte Schmerzempfindlichkeit und eine erhöhte Beweglichkeit.[2] Ähnlich positive Resultate beobachteten Wissenschaftler auch bei an Arthrose leidenden Hunden, die CBD Präparate erhielten.[3]

Neben einer Unterstützung der Gelenke kann CBD laut Erfahrungsberichten der Halter insbesondere Pferden bei typischen Beschwerden helfen: Viele Besitzer von Ponys und Pferden mit Sommerekzem probieren etliche Therapeutika ohne Erfolg. CBD als Nahrungsergänzungsmittel scheint hier in vielen Fällen akut und präventiv gegen Ekzeme zu wirken. Auch Muskelverspannungen lassen sich gut mit CBD Balsam lindern. Viele Pferdehalter glauben nicht zuletzt, dass Cannabidiol Nervosität und Stress der Tiere reduzieren kann und zu einem ausgeglicheneren Wesen verhilft. Auch bei Pferden, die am Headshaking Syndrom leiden, kann CBD unter Umständen eine Verbesserung bringen.

Wie verabreiche ich meinem Pferd CBD?

Wie die bislang durchgeführten Versuche zeigen, sind für Pferde sowohl CBD Balsam als auch CBD Öl sinnvoll. Während CBD Balsam direkt auf entzündete Hautpartien oder belastete Gelenke aufgebracht werden kann, mischst du CBD Öl einfach ins Futter deines Pferdes bzw. träufelst es auf ein besonderes Leckerli.

Welche Dosierung ist die richtige?

Hier solltest du CBD Öl nicht mit Hanföl verwechseln. Vom kaltgepressten Hanföl kann ein Großpferd mit 600 Kilo Körpermasse durchaus 40 bis 60ml täglich zu sich nehmen. Bei CBD Öl genügen hingegen wenige Tropfen. Empfehlenswert ist hier ein 10-prozentiges Öl, dessen Dosierung du nach und nach an die Bedürfnisse deines Tieres anpassen kannst. Falls dein Pferd allerdings Medikamente zur Therapie einer Krankheit erhält, solltest du deinen Tierarzt nach möglichen Wechselwirkungen befragen.