CBD bei Stress

März 15, 2019

gestresster Mann im Büro

Volkskrankheit Stress: Die Balance des Endocannabinoidsystems kann helfen

Die TK-Stressstudie 2016 verrät: 60 Prozent der Deutschen fühlen sich permanent unter Strom. Das spiegelt sich auch in den Statistiken der Krankenkassen wider: 2,5 der durchschnittlich 15 Krankheitstage entfallen auf stressbedingte psychische Erkrankungen. Seit 15 Jahren verzeichnet das Gesundheitssystem eine stetige Zunahme von Beschwerden, deren Ursache im alltäglichen Stress liegt. Doch wie macht das Stressempfinden unseren Körper krank? Und wie kann die Pflanzensubstanz CBD dagegen helfen?

Wie äußert sich Stress?

Stress hat viele Gesichter: Er kommt auf, wenn Du im Job ständig erreichbar sein musst und täglich von einem Termin zum nächsten hetzt. Doch auch permanente Sorgen um die finanzielle Situation, Leistungsdruck oder überhöhte Ansprüche an sich selbst versetzen Menschen in einen Alarmzustand. Ganz gleich, ob Dein Chef Dich kritisiert oder Du mit Deinem Partner streitest - Dein Körper reagiert immer auf dieselbe Weise:

Stress verändert unseren Hormonspiegel

Adrenalin und Cortisol sind die beiden Hormone, die unseren Körper in Stresssituationen auf das Handeln vorbereiten. Der sprichwörtliche Adrenalinstoß erfolgt in einem Schreckmoment und lässt deinen Blutdruck und deine Herzfrequenz schlagartig ansteigen. Cortisol wird etwas später ausgeschüttet und wesentlich langsamer abgebaut. Es hilft unter anderem dabei, dein Gehirn in Stresssituationen mit Glukose als Energiequelle zu versorgen. Unsere Stresshormone sollten unseren archaischen Vorfahren einst dabei helfen, in einer Gefahrensituation zu kämpfen oder zu fliehen. Sie sind präsent, bis die Bedrohung vorüber ist. Doch was passiert, wenn die Stresssituationen des modernen Alltags sich endlos fortsetzen?

Was passiert bei chronischem Stress im Körper?

Einen chronisch erhöhten Cortisolspiegel assoziieren Mediziner mit Bluthochdruck, einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen und einem beeinträchtigten Immunsystem. Auch das Gehirn kann durch ein Zuviel an Stresshormonen Schaden nehmen. Cortisol beeinträchtigt den Gehirnteil, in dem Lern- und Erinnerungsprozesse stattfinden. Eine Studie der Stanford-University demonstriert, wie das Hormon die Hirnzellen so übermäßig stimuliert, dass sie vorzeitig altern. Unter dem Einfluss von Stress fällt es uns deshalb schwer, Erinnerungen abzurufen und uns zu konzentrieren.

Darüber hinaus entstehen unter chronischem Stress häufig Schlafstörungen. Als Gegenspieler des Schlafhormons Melatonin weckt uns Cortisol jeden Morgen auf. Versetzt es den Körper jedoch rund um die Uhr in Alarmbereitschaft, findest Du auch in der Nacht keine Ruhe mehr. Damit beginnt ein Teufelskreis. Denn ohne die Regeneration durch erholsame Tiefschlafphasen bist du am Folgetag noch schlechter in der Lage, Stresseinflüssen zu widerstehen.

Ein chronisch erhöhter Spiegel des Stresshormons Cortisol

  • führt zu einer ungünstigen Fettverteilung im Körper
  • baut Knochenmasse und Muskulatur ab
  • erhöht den Blutzuckerspiegel und die Blutfettwerte
  • verringert den Spiegel der Geschlechtshormone
  • erhöht das Risiko für Depressionen
  • begünstigt vorzeitige Alterung

Wie kann CBD gegen Stress helfen?

Indem es das körpereigenen Endocannabinoidsystem stimuliert, kann CBD Öl den menschlichen Organismus in vielfältiger Weise „beruhigen“. Dabei erstreckt sich sein Potenzial von der Veränderung der Reizübertragung im Gehirn bis hin zur Regulation des Immunsystems.

Wissenschaftliche Studien demonstrierten mehrfach, dass CBD diverse Symptome von Stress mindern kann: Es nahm Probanden Angst- und Stressgefühle bei öffentlichen Auftritten[1] und verringerte stressbedingte Schlaflosigkeit.[2] Zusätzlich scheint CBD, die Amygdala zu „dämpfen“.[3] Dieser instinktive Gehirnteil ist in erster Linie dafür verantwortlich, in Stresssituationen unser Bewusstsein mit Kampf- oder Fluchtreizen zu fluten.

Mit seinem analgetischen und antientzündlichen Potenzial könnte CBD womöglich günstig auf stressbedingte Spannungskopfschmerzen wirken und das Immunsystem stärken. Belastbare Daten durch placebokontrollierte doppelblinde Studien existieren in diesen Feldern zwar noch nicht; dafür Erfahrungsberichte von zahlreichen Anwendern.